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Tragik im Weltlauf

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Joseph Bernhart (1881-1969) wurde durch eine persönliche Konfliktsituation und die Erschütterungen des Ersten Weltkriegs mit der uralten Frage nach dem Bösen konfrontiert. Dies führte 1917 zur Veröffentlichung seiner tiefgründigen Studie, die den Beginn seiner Laufbahn als freier katholischer Schriftsteller markierte. In diesem Werk zeigte Bernhart bereits seine sprachliche Meisterschaft und die Konzentration seiner Gedanken, während er leidenschaftlich nach den letzten Gründen menschlichen Daseins suchte. Er erkannte eine Tragik sowohl in der Menschheitsgeschichte als auch im individuellen Leben, deren „Wie“ der menschliche Geist erfährt, während das „Warum“ verborgen bleibt. Trotz der Breite seines schriftstellerischen Schaffens blieb Bernharts Denken zeitlebens von der Problematik seiner Frühschrift geprägt. Immer wieder thematisierte er diese Fragen und suchte nach Antworten. Aus diesem geistigen Ringen entstanden bedeutende Werke wie „De profundis“ (1935), „Chaos und Dämonie“ (1950) und „Die unbeweinte Kreatur“ (1961), sowie zahlreiche Aufsätze und Vorträge, darunter der aktuelle Beitrag „Philosophischer Aspekt der demokratischen Krisis“ (1960), die in diesem Band zusammengefasst sind.

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Tragik im Weltlauf, Joseph Bernhart

Language
Released
1990
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(Hardcover)
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Title
Tragik im Weltlauf
Language
German
Publisher
Konrad
Released
1990
Format
Hardcover
Pages
314
ISBN10
3874372995
ISBN13
9783874372992
Series
Description
Joseph Bernhart (1881-1969) wurde durch eine persönliche Konfliktsituation und die Erschütterungen des Ersten Weltkriegs mit der uralten Frage nach dem Bösen konfrontiert. Dies führte 1917 zur Veröffentlichung seiner tiefgründigen Studie, die den Beginn seiner Laufbahn als freier katholischer Schriftsteller markierte. In diesem Werk zeigte Bernhart bereits seine sprachliche Meisterschaft und die Konzentration seiner Gedanken, während er leidenschaftlich nach den letzten Gründen menschlichen Daseins suchte. Er erkannte eine Tragik sowohl in der Menschheitsgeschichte als auch im individuellen Leben, deren „Wie“ der menschliche Geist erfährt, während das „Warum“ verborgen bleibt. Trotz der Breite seines schriftstellerischen Schaffens blieb Bernharts Denken zeitlebens von der Problematik seiner Frühschrift geprägt. Immer wieder thematisierte er diese Fragen und suchte nach Antworten. Aus diesem geistigen Ringen entstanden bedeutende Werke wie „De profundis“ (1935), „Chaos und Dämonie“ (1950) und „Die unbeweinte Kreatur“ (1961), sowie zahlreiche Aufsätze und Vorträge, darunter der aktuelle Beitrag „Philosophischer Aspekt der demokratischen Krisis“ (1960), die in diesem Band zusammengefasst sind.