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Marina Zwetajewa

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  • 376 pages
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Die russische Dichterin Marina Zwetajewa wurde 1982 in Moskau geboren, als Tochter eines Kunsthistorikers. Ihre Kindheit war geprägt von dem unerbittlichen Streben ihrer Mutter, eine große Pianistin aus ihr zu machen. Zwetajewa entschied sich, Dichterin zu werden. Mit 18 veröffentlichte sie ihren ersten Gedichtband, der Beachtung fand. Ein Jahr später heiratete sie den schüchternen Sergej Efron, mit dem sie eine Tochter, Alja, bekam. Der Ausbruch des Ersten Weltkriegs beendete ihre eheliche Idylle. Marina verliebte sich in die Übersetzerin Sophia Parnok, doch die emotionale Bindung zu Efron blieb bestehen. Beide lehnten die Oktoberrevolution ab; Efron schloss sich der Weißen Armee an und ging nach Prag ins Exil, dem Marina 1922 mit ihrer Tochter folgte. Die Emigrantenjahre waren von Marinas Kampf geprägt, die Familie zu ernähren, während Efron kaum Geld verdiente. Sie suchte Trost in intensiven Briefwechseln, unter anderem mit Pasternak und Rilke. Efron kehrte 1937 nach Moskau zurück, ohne Marina zu informieren, dass er für den sowjetischen Geheimdienst gearbeitet hatte. 1939 folgte Marina ihm nach Moskau, wo sie sich in Isolation wiederfand. Am 31. August 1941 wählte sie den Freitod, nachdem sie den Tod in ihrer Dichtung oft vorweggenommen hatte.

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Marina Zwetajewa, Elaine Feinstein

Language
Released
1990
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(Hardcover)
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Language
German
Released
1990
Format
Hardcover
Pages
376
ISBN10
3627100182
ISBN13
9783627100186
Series
Original title
A captive lion
Description
Die russische Dichterin Marina Zwetajewa wurde 1982 in Moskau geboren, als Tochter eines Kunsthistorikers. Ihre Kindheit war geprägt von dem unerbittlichen Streben ihrer Mutter, eine große Pianistin aus ihr zu machen. Zwetajewa entschied sich, Dichterin zu werden. Mit 18 veröffentlichte sie ihren ersten Gedichtband, der Beachtung fand. Ein Jahr später heiratete sie den schüchternen Sergej Efron, mit dem sie eine Tochter, Alja, bekam. Der Ausbruch des Ersten Weltkriegs beendete ihre eheliche Idylle. Marina verliebte sich in die Übersetzerin Sophia Parnok, doch die emotionale Bindung zu Efron blieb bestehen. Beide lehnten die Oktoberrevolution ab; Efron schloss sich der Weißen Armee an und ging nach Prag ins Exil, dem Marina 1922 mit ihrer Tochter folgte. Die Emigrantenjahre waren von Marinas Kampf geprägt, die Familie zu ernähren, während Efron kaum Geld verdiente. Sie suchte Trost in intensiven Briefwechseln, unter anderem mit Pasternak und Rilke. Efron kehrte 1937 nach Moskau zurück, ohne Marina zu informieren, dass er für den sowjetischen Geheimdienst gearbeitet hatte. 1939 folgte Marina ihm nach Moskau, wo sie sich in Isolation wiederfand. Am 31. August 1941 wählte sie den Freitod, nachdem sie den Tod in ihrer Dichtung oft vorweggenommen hatte.