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Duane Hanson

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  • 192 pages
  • 7 hours of reading

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Falten, Gesichtshaare, Krampfadern und Fingernagelschmutz sind kaum das körperliche Material einer durchschnittlichen figurativen Skulptur, sei es ein Praxiteles oder ein Rodin. Aber Duane Hanson strebte nie nach der idealen Figur, sondern nach der vertrauten, einer so erkennbaren, dass sie oft mit der lebendigen Kellnerin, dem Hausmaler oder dem Polizisten verwechselt wird, den sie so lebhaft und unheimlich in Polyesterharz darstellt. Gekleidet in den genauesten Details, bis hin zu ihren versteckten Unterhosen, zwingen Hansons Skulpturen zu einem endlosen, neugierigen Blick in die Falten und Stimmungen seiner Subjekte. More Than Reality, der erste Katalog raisonné seiner Skulpturen, zeigt, dass Hansons Ziel nie offensichtlicher Voyeurismus war, sondern die Öffnung eines Blicks auf die Dinge, die wir lieber übersehen: die Tristesse des Alltags, die Eintönigkeit gewöhnlicher Gemütszustände, die Unvermeidlichkeit der Sterblichkeit.

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Duane Hanson, Duane Hanson

Language
Released
2001
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(Hardcover)
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4.7
Excellent
3 Ratings

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Language
German
Publisher
Hatje Cantz
Released
2001
Format
Hardcover
Pages
192
ISBN10
3775790926
ISBN13
9783775790925
Series
Rating
4.65 out of 5
Description
Falten, Gesichtshaare, Krampfadern und Fingernagelschmutz sind kaum das körperliche Material einer durchschnittlichen figurativen Skulptur, sei es ein Praxiteles oder ein Rodin. Aber Duane Hanson strebte nie nach der idealen Figur, sondern nach der vertrauten, einer so erkennbaren, dass sie oft mit der lebendigen Kellnerin, dem Hausmaler oder dem Polizisten verwechselt wird, den sie so lebhaft und unheimlich in Polyesterharz darstellt. Gekleidet in den genauesten Details, bis hin zu ihren versteckten Unterhosen, zwingen Hansons Skulpturen zu einem endlosen, neugierigen Blick in die Falten und Stimmungen seiner Subjekte. More Than Reality, der erste Katalog raisonné seiner Skulpturen, zeigt, dass Hansons Ziel nie offensichtlicher Voyeurismus war, sondern die Öffnung eines Blicks auf die Dinge, die wir lieber übersehen: die Tristesse des Alltags, die Eintönigkeit gewöhnlicher Gemütszustände, die Unvermeidlichkeit der Sterblichkeit.