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Für oder wider die Atombombe und andere Essays

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  • 192 pages
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In ihrem wichtigen einleitenden Hinweis zu einer italienischen Ausgabe von "Die Welt, gerettet von den Kindern" schrieb Elsa Morante über sich selbst: "1965 hielt sie in mehreren Städten einen Vortrag, Für oder gegen die Atombombe, der ihrem Essayband seinen Titel gab." Dieser Band mit Texten, die zwischen 1950 und 1970 veröffentlicht wurden, erschien zwei Jahre nach dem Tod der Autorin in Italien, jedoch so, wie es Elsa Morante gewünscht hatte, in Titel und Struktur. Ein Buch gegen alle Desintegrationen. Umgangssprache, die öfter gesprochen als geschrieben wird, Spontaneität, Einfachheit: Elsa Morante nimmt ihren Leser an die Hand und führt ihn, indem sie ihm erzählt, was er in unserer Welt aus Fleisch und Papier sieht und nicht sieht. Sie blickt nicht von unten auf die Heuchler, die die Welt der Literatur und der Künste regieren wollen, indem sie sich zu den verbitterten Hofnarren der Mächtigen machen (bewundernswerte Zeilen dazu! ...): Von den Engeln von Fra Angelico bis zur atomaren Ära schaut sie klar und direkt und spricht, wie sie es in ihrem Leben gewohnt war, mit Sanftmut, mit Wut, mit Kraft und immer mit Wahrheit, ohne geschliffene Worte. Es ist das kritische Solo eines schöpferischen Geistes, der sich den Trissotins von gestern - und heute - entgegenstellt. Es ist ein strahlender Lichtstrahl, der unsere Realität in ihren Höllen und Paradiesen erhellt.

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Für oder wider die Atombombe und andere Essays, Elsa Morante

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Released
1994
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(Paperback)
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Language
German
Released
1994
Format
Paperback
Pages
192
ISBN10
359611585X
ISBN13
9783596115853
Series
Description
In ihrem wichtigen einleitenden Hinweis zu einer italienischen Ausgabe von "Die Welt, gerettet von den Kindern" schrieb Elsa Morante über sich selbst: "1965 hielt sie in mehreren Städten einen Vortrag, Für oder gegen die Atombombe, der ihrem Essayband seinen Titel gab." Dieser Band mit Texten, die zwischen 1950 und 1970 veröffentlicht wurden, erschien zwei Jahre nach dem Tod der Autorin in Italien, jedoch so, wie es Elsa Morante gewünscht hatte, in Titel und Struktur. Ein Buch gegen alle Desintegrationen. Umgangssprache, die öfter gesprochen als geschrieben wird, Spontaneität, Einfachheit: Elsa Morante nimmt ihren Leser an die Hand und führt ihn, indem sie ihm erzählt, was er in unserer Welt aus Fleisch und Papier sieht und nicht sieht. Sie blickt nicht von unten auf die Heuchler, die die Welt der Literatur und der Künste regieren wollen, indem sie sich zu den verbitterten Hofnarren der Mächtigen machen (bewundernswerte Zeilen dazu! ...): Von den Engeln von Fra Angelico bis zur atomaren Ära schaut sie klar und direkt und spricht, wie sie es in ihrem Leben gewohnt war, mit Sanftmut, mit Wut, mit Kraft und immer mit Wahrheit, ohne geschliffene Worte. Es ist das kritische Solo eines schöpferischen Geistes, der sich den Trissotins von gestern - und heute - entgegenstellt. Es ist ein strahlender Lichtstrahl, der unsere Realität in ihren Höllen und Paradiesen erhellt.