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Auf Reisen

Feuilletons und Berichte

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Stefan Zweigs Wanderlust, sein Bedürfnis, »in der Luft« zu leben, wurzelte tief in dem Wunsch, Unbekanntes zu entdecken und zu erobern. Er wusste um die »Wollust«, die darin lag, doch fühlte er auch das unbestimmte Bedürfnis, dem Alltäglichen zu entfliehen, das ihn zu »verschütten« drohte. Jahreszeiten und Klima bestimmten oft seine Reiseziele: Im Frühling reiste er durch die Provence oder nach Italien, im Sommer in die Bretagne oder an die Nordsee, im Herbst nach Meran und im Vorfrühling nach Spanien und auf die Balearen. Ende November 1908 reiste er nach Indien, und im Februar 1911 brach er zu seiner ersten Reise durch Nord- und Mittelamerika auf. Während des Ersten Weltkriegs waren ihm nur Inspektionsfahrten in umkämpfte Gebiete möglich, doch in den zwanziger Jahren durchreiste er erneut Europa und folgte einer Einladung nach Russland. 1934 emigrierte er nach England und ging von dort ins südamerikanische Exil. Die vielfältigen Eindrücke seiner Reisen fanden Niederschlag in Feuilletons und Berichten, die sein sich entwickelndes Empfinden der eigenen Zeit und das wachsende Bedürfnis nach Rückblick widerspiegeln.

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Auf Reisen, Stefan Zweig

Language
Released
2004
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(Paperback)
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3.9
Very Good
146 Ratings

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Subtitle
Feuilletons und Berichte
Language
German
Released
2004
Format
Paperback
Pages
426
ISBN10
359616012X
ISBN13
9783596160129
Series
Rating
3.85 out of 5
Description
Stefan Zweigs Wanderlust, sein Bedürfnis, »in der Luft« zu leben, wurzelte tief in dem Wunsch, Unbekanntes zu entdecken und zu erobern. Er wusste um die »Wollust«, die darin lag, doch fühlte er auch das unbestimmte Bedürfnis, dem Alltäglichen zu entfliehen, das ihn zu »verschütten« drohte. Jahreszeiten und Klima bestimmten oft seine Reiseziele: Im Frühling reiste er durch die Provence oder nach Italien, im Sommer in die Bretagne oder an die Nordsee, im Herbst nach Meran und im Vorfrühling nach Spanien und auf die Balearen. Ende November 1908 reiste er nach Indien, und im Februar 1911 brach er zu seiner ersten Reise durch Nord- und Mittelamerika auf. Während des Ersten Weltkriegs waren ihm nur Inspektionsfahrten in umkämpfte Gebiete möglich, doch in den zwanziger Jahren durchreiste er erneut Europa und folgte einer Einladung nach Russland. 1934 emigrierte er nach England und ging von dort ins südamerikanische Exil. Die vielfältigen Eindrücke seiner Reisen fanden Niederschlag in Feuilletons und Berichten, die sein sich entwickelndes Empfinden der eigenen Zeit und das wachsende Bedürfnis nach Rückblick widerspiegeln.