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Sizilien im Mittelalter

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  • 335 pages
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Dem Autor, Sizilien-Spezialist, ist Trinacria (die Dreieckige), das eingangs des behandelten Zeitraumes im Kräftedreieck Ostrom - lateinischer Westen - Sarazenen lag, zugleich Brennpunkt mediterraner Historie und geeignetes Exempel für seinen verhaltenen Geschichtspessimismus. Vom Vorabend der islamischen Eroberung über deren Vollendung, den Sieg der Normannen, die Stauferzeit und die des Hauses Anjou erzählt Rill den Fortgang der Ereignisse und die Entwicklung der Verhältnisse bis zur Sizilanischen Vesper. Virtuos, keineswegs unkritisch bedient er sich der Quellen, ohne den Vorwurf freien Umgangs mit Geschichte zu provozieren. Das Buch ist gut lesbar, der Gegenstand räumlich und zeitlich zwar eingeschränkt, dennoch nicht zu fern für öffentliche Bibliotheken. Nach M. I. Finley (zuletzt BA 6/93; in gekürzter Fassung), der von den Anfängen bis ins 20. Jahrhundert reicht, und dem populären W. Graubner (BA 9/88), der ebenfalls mit der Sizilianischen Vesper endet. (3)

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Sizilien im Mittelalter, Bernd Rill

Language
Released
1995
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(Hardcover)
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Title
Sizilien im Mittelalter
Language
German
Authors
Bernd Rill
Publisher
Belser
Released
1995
Format
Hardcover
Pages
335
ISBN10
3763023186
ISBN13
9783763023189
Series
Description
Dem Autor, Sizilien-Spezialist, ist Trinacria (die Dreieckige), das eingangs des behandelten Zeitraumes im Kräftedreieck Ostrom - lateinischer Westen - Sarazenen lag, zugleich Brennpunkt mediterraner Historie und geeignetes Exempel für seinen verhaltenen Geschichtspessimismus. Vom Vorabend der islamischen Eroberung über deren Vollendung, den Sieg der Normannen, die Stauferzeit und die des Hauses Anjou erzählt Rill den Fortgang der Ereignisse und die Entwicklung der Verhältnisse bis zur Sizilanischen Vesper. Virtuos, keineswegs unkritisch bedient er sich der Quellen, ohne den Vorwurf freien Umgangs mit Geschichte zu provozieren. Das Buch ist gut lesbar, der Gegenstand räumlich und zeitlich zwar eingeschränkt, dennoch nicht zu fern für öffentliche Bibliotheken. Nach M. I. Finley (zuletzt BA 6/93; in gekürzter Fassung), der von den Anfängen bis ins 20. Jahrhundert reicht, und dem populären W. Graubner (BA 9/88), der ebenfalls mit der Sizilianischen Vesper endet. (3)