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Zikadengeschrei

Novelle

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  • 127 pages
  • 5 hours of reading

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Dieses Buch erzählt die Geschichte des Architekten Böhring, der den Sommerurlaub mit seiner Frau Ina und der Tochter Julia an der spanischen Mittelmeerküste verbringt. Im Gegensatz zu ihnen gelingt es dem alternden Böhring nicht, sich auf das entspannte Nichtstun am Strand, das Baden, die Ausflüge in die Umgebung, das ganze Flair eines südlichen Sommers einzulassen. Leise Entfremdungsgefühle, kleine Unsicherheiten und eine Empfindung von Bodenlosigkeit ergreifen ihn, als klaffe zwischen Innen- und Außenwelt ein feiner Riß. Ohne daß er weiß weshalb, verwandelt sich die Welt um ihn herum in eine untergründige, gesichtslose Drohung. Von Beginn an gerät der Leser in den Sog dieser Erfahrung und in eine Erwartungsstimmung, die er genauso wenig wie Böhring zu deuten vermag. Böhring weiß nicht, was er sucht, bis er es im plötzlichen Erschrecken erkennt. Die flirrende Hitze, die Sommergewitter, die wilde Natur jenseits der Ferienwelt bereiten den panischen Augenblick der Konfrontation mit dem Außerordentlichen vor. Meisterlich gestaltet Wellershoff in Zikadengeschrei die Ambivalenz von Eros und Thanatos, von Lebenssteigerung und Vernichtung, von Mythos und Selbsterhaltung.

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Zikadengeschrei, Dieter Wellershoff

Language
Released
1995
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(Hardcover)
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3.3
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Subtitle
Novelle
Language
German
Released
1995
Format
Hardcover
Pages
127
ISBN10
3462024442
ISBN13
9783462024449
Series
Tags
Fun
Rating
3.3 out of 5
Description
Dieses Buch erzählt die Geschichte des Architekten Böhring, der den Sommerurlaub mit seiner Frau Ina und der Tochter Julia an der spanischen Mittelmeerküste verbringt. Im Gegensatz zu ihnen gelingt es dem alternden Böhring nicht, sich auf das entspannte Nichtstun am Strand, das Baden, die Ausflüge in die Umgebung, das ganze Flair eines südlichen Sommers einzulassen. Leise Entfremdungsgefühle, kleine Unsicherheiten und eine Empfindung von Bodenlosigkeit ergreifen ihn, als klaffe zwischen Innen- und Außenwelt ein feiner Riß. Ohne daß er weiß weshalb, verwandelt sich die Welt um ihn herum in eine untergründige, gesichtslose Drohung. Von Beginn an gerät der Leser in den Sog dieser Erfahrung und in eine Erwartungsstimmung, die er genauso wenig wie Böhring zu deuten vermag. Böhring weiß nicht, was er sucht, bis er es im plötzlichen Erschrecken erkennt. Die flirrende Hitze, die Sommergewitter, die wilde Natur jenseits der Ferienwelt bereiten den panischen Augenblick der Konfrontation mit dem Außerordentlichen vor. Meisterlich gestaltet Wellershoff in Zikadengeschrei die Ambivalenz von Eros und Thanatos, von Lebenssteigerung und Vernichtung, von Mythos und Selbsterhaltung.