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Wohnen und Wandern

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Weder sind die Menschen so sesshaft und ortsgebunden, wie sie oftmals selbst glauben, noch so mobil und nomadisch, wie es heute haufig behauptet wird. Die grossen langtradierten Gegensatze von Ruhe und Bewegung, Raum und Zeit, Bestandigkeit und Veranderung verlieren ihre eindeutige Evidenz, wenn aus dem sinnlich-konkreten Bereich des menschlichen Wohnens und Wanderns heraus gedacht wird. Ute Guzzoni betrachtet von unterschiedlichen Blickwinkeln aus das Haus der Welt, in dem wir keine bloss vernunftbegabten Lebewesen sind, sondern auf der Erde und unter dem Himmel wohnende und wandernde Teilnehmer und Teilgeber des Spiels zwischen dem Einen und dem Anderen, zwischen Leben und Tod, Hiersein und Dortsein, Verweilen und Weitergehen. Mal steht mehr das Wohnen, mal mehr das Wandern im Vordergrund; aber immer geht es darum, die sinnliche Qualitat des Hier und Jetzt, das uns zugleich Bleibende wie Gehende sein lasst, zu entfalten.

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Wohnen und Wandern, Ute Guzzoni

Language
Released
1999
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Title
Wohnen und Wandern
Language
German
Publisher
Parerga
Released
1999
Pages
107
ISBN10
3930450380
ISBN13
9783930450381
Series
Description
Weder sind die Menschen so sesshaft und ortsgebunden, wie sie oftmals selbst glauben, noch so mobil und nomadisch, wie es heute haufig behauptet wird. Die grossen langtradierten Gegensatze von Ruhe und Bewegung, Raum und Zeit, Bestandigkeit und Veranderung verlieren ihre eindeutige Evidenz, wenn aus dem sinnlich-konkreten Bereich des menschlichen Wohnens und Wanderns heraus gedacht wird. Ute Guzzoni betrachtet von unterschiedlichen Blickwinkeln aus das Haus der Welt, in dem wir keine bloss vernunftbegabten Lebewesen sind, sondern auf der Erde und unter dem Himmel wohnende und wandernde Teilnehmer und Teilgeber des Spiels zwischen dem Einen und dem Anderen, zwischen Leben und Tod, Hiersein und Dortsein, Verweilen und Weitergehen. Mal steht mehr das Wohnen, mal mehr das Wandern im Vordergrund; aber immer geht es darum, die sinnliche Qualitat des Hier und Jetzt, das uns zugleich Bleibende wie Gehende sein lasst, zu entfalten.