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Amartya Sen argumentiert, dass "der Lebensstandard" schlecht verstanden und eng definiert wurde; er ist nicht nur eine Funktion von Opulenz und kann nicht als Nutzen betrachtet werden. Er schlägt vor, dass es sich um die "Fähigkeiten" handelt, die in bestimmten Situationen angeboten werden. In seinen Kommentaren betrachtet Bernard Williams die konzeptionellen Verbindungen zwischen Sens Fähigkeiten, wirtschaftlichem Wohlstand und dem breiteren Begriff des "Wohlergehens" und fragt, ob dieser Begriff Fragen der Gerechtigkeit aufwirft. Ravi Kanbur erörtert die Implikationen der Unsicherheit bei der Wahl, die als eine wünschenswerte Fähigkeit angesehen werden könnte. John Muellbauer bietet eine Spezifikation der Wahl an und diskutiert die Bedeutung der Beziehung zwischen Präferenzen und Einschränkungen sowie zwischen den Präferenzen selbst für die Bewertung von Fähigkeiten. Keith Hart untersucht das Thema für Gesellschaften, in denen das wirtschaftliche Leben nicht vollständig "kommodifiziert" ist und in denen es daher nicht immer sinnvoll ist, Dinge auf einen Preis zu reduzieren. Sen schließt mit Antworten auf diese Kommentare.
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Der Lebensstandard, Amartya Sen
- Language
- Released
- 2000
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- (Paperback)
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- Title
- Der Lebensstandard
- Language
- German
- Authors
- Amartya Sen
- Publisher
- Rotbuch-Verl.
- Released
- 2000
- Format
- Paperback
- ISBN10
- 3434530622
- ISBN13
- 9783434530626
- Description
- Amartya Sen argumentiert, dass "der Lebensstandard" schlecht verstanden und eng definiert wurde; er ist nicht nur eine Funktion von Opulenz und kann nicht als Nutzen betrachtet werden. Er schlägt vor, dass es sich um die "Fähigkeiten" handelt, die in bestimmten Situationen angeboten werden. In seinen Kommentaren betrachtet Bernard Williams die konzeptionellen Verbindungen zwischen Sens Fähigkeiten, wirtschaftlichem Wohlstand und dem breiteren Begriff des "Wohlergehens" und fragt, ob dieser Begriff Fragen der Gerechtigkeit aufwirft. Ravi Kanbur erörtert die Implikationen der Unsicherheit bei der Wahl, die als eine wünschenswerte Fähigkeit angesehen werden könnte. John Muellbauer bietet eine Spezifikation der Wahl an und diskutiert die Bedeutung der Beziehung zwischen Präferenzen und Einschränkungen sowie zwischen den Präferenzen selbst für die Bewertung von Fähigkeiten. Keith Hart untersucht das Thema für Gesellschaften, in denen das wirtschaftliche Leben nicht vollständig "kommodifiziert" ist und in denen es daher nicht immer sinnvoll ist, Dinge auf einen Preis zu reduzieren. Sen schließt mit Antworten auf diese Kommentare.


