Explore the latest books of this year!
Bookbot

Lebendig begraben

Book rating

More about the book

Die Literaturgeschichte bietet massenweise Horrorgeschichten von Scheintoten, die im Grab erwachen, eingezwängt in einen dumpfen, kalten Sarg. Aber waren das nicht reine Fantasieprodukte? Keineswegs. Lebendig Begrabene bevölkern nicht nur die Schauermärchen vergangener Jahrhunderte, sondern auch zahllose Berichte in der medizinischen Fachpresse, in denen von grausigen Funden die Rede ist, von Leichen mit abgenagten Händen und Armen, von Skeletten, die in ihren Särgen in schrecklich verzerrten Stellungen vorgefunden wurden. Auch das Thema der ungewollten Wiedererweckung durch Grabräuber zieht sich durch forensische Protokolle.§ Noch im 19. Jahrhundert hieß es, jeder Zehnte werde bei lebendigem Leibe verscharrt. Kein Wunder, dass die Angst vor diesem Schicksal immens war und - besonders auch im deutschsprachigen Bereich - zu allerlei Vorkehrungen führte, um ihm zu entgehen. So wurden diverse Todestestmethoden entwickelt, 'Sicherheitssärge' mit Glockenzug und Luftschläuchen patentiert, Leichenhäuser gebaut, in denen die Aufgebahrten tagelang dem natürlichen Verfall überlassen wurden.§

Book purchase

Lebendig begraben, Jan Bondeson

Language
Released
2002
product-detail.submit-box.info.binding
(Hardcover),
Book condition
Damaged
Price
€2.64

Payment methods

3.5
Okay
2 Ratings

We’re missing your review here.

Language
German
Released
2002
Format
Hardcover
Pages
366
ISBN10
3455093647
ISBN13
9783455093643
Series
Original title
Buried alive
Rating
3.5 out of 5
Description
Die Literaturgeschichte bietet massenweise Horrorgeschichten von Scheintoten, die im Grab erwachen, eingezwängt in einen dumpfen, kalten Sarg. Aber waren das nicht reine Fantasieprodukte? Keineswegs. Lebendig Begrabene bevölkern nicht nur die Schauermärchen vergangener Jahrhunderte, sondern auch zahllose Berichte in der medizinischen Fachpresse, in denen von grausigen Funden die Rede ist, von Leichen mit abgenagten Händen und Armen, von Skeletten, die in ihren Särgen in schrecklich verzerrten Stellungen vorgefunden wurden. Auch das Thema der ungewollten Wiedererweckung durch Grabräuber zieht sich durch forensische Protokolle.§ Noch im 19. Jahrhundert hieß es, jeder Zehnte werde bei lebendigem Leibe verscharrt. Kein Wunder, dass die Angst vor diesem Schicksal immens war und - besonders auch im deutschsprachigen Bereich - zu allerlei Vorkehrungen führte, um ihm zu entgehen. So wurden diverse Todestestmethoden entwickelt, 'Sicherheitssärge' mit Glockenzug und Luftschläuchen patentiert, Leichenhäuser gebaut, in denen die Aufgebahrten tagelang dem natürlichen Verfall überlassen wurden.§