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Die Goldene Bulle

König Wenzels Handschrift. Codex Vindobonensis 338 der Österreichischen Nationalbibliothek

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  • 127 pages
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Unter den vielen 'Goldenen Bullen', die die Geschichte kennt, ist jene von Kaiser Karl IV. aus dem Jahre 1356 zur 'Goldenen Bulle' schlechthin geworden. Das auf den beiden Hoftagen von Nürnberg und Metz erlassene Reichsgrund-gesetz wurde zum wichtigsten Verfassungsgesetz des römisch-deutschen Reiches und behielt bis zu dessen Ende im Jahre 1806, also über ein halbes Jahrtausend lang, seine Gültigkeit. Die älteste und künstlerisch wertvollste Ausgabe der 'Goldenen Bulle' entstand um 1400 in der Hofwerkstatt König Wenzels IV. von Böhmen. Ein besonders prächtiges Titelblatt, 48 farbenfrohe, mit reichem Goldgrund unterlegte Miniaturen mit Szenen zur Kaiserwahl und zur Ausübung des Rechts sowie zahlreiche Initialen unterschiedlichster Wertigkeit bilden den Buchschmuck dieses außergewöhnlichen Codex. Die hervorragende Qualität gerade dieser Handschrift kommt nicht von ungefähr, gilt doch ihr Auftraggeber, Wenzel, der Sohn Karls IV., als einer der großen Bibliophilen des Mittelalters.

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Die Goldene Bulle, Armin Wolf

Language
Released
2002
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(Hardcover)
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Title
Die Goldene Bulle
Subtitle
König Wenzels Handschrift. Codex Vindobonensis 338 der Österreichischen Nationalbibliothek
Language
Latin
Authors
Armin Wolf
Released
2002
Format
Hardcover
Pages
127
ISBN10
3201017914
ISBN13
9783201017916
Series
Description
Unter den vielen 'Goldenen Bullen', die die Geschichte kennt, ist jene von Kaiser Karl IV. aus dem Jahre 1356 zur 'Goldenen Bulle' schlechthin geworden. Das auf den beiden Hoftagen von Nürnberg und Metz erlassene Reichsgrund-gesetz wurde zum wichtigsten Verfassungsgesetz des römisch-deutschen Reiches und behielt bis zu dessen Ende im Jahre 1806, also über ein halbes Jahrtausend lang, seine Gültigkeit. Die älteste und künstlerisch wertvollste Ausgabe der 'Goldenen Bulle' entstand um 1400 in der Hofwerkstatt König Wenzels IV. von Böhmen. Ein besonders prächtiges Titelblatt, 48 farbenfrohe, mit reichem Goldgrund unterlegte Miniaturen mit Szenen zur Kaiserwahl und zur Ausübung des Rechts sowie zahlreiche Initialen unterschiedlichster Wertigkeit bilden den Buchschmuck dieses außergewöhnlichen Codex. Die hervorragende Qualität gerade dieser Handschrift kommt nicht von ungefähr, gilt doch ihr Auftraggeber, Wenzel, der Sohn Karls IV., als einer der großen Bibliophilen des Mittelalters.