Explore the latest books of this year!
Bookbot

René Acht, Scherenschnitte 1968 - 1998

Parameters

  • 132 pages
  • 5 hours of reading

More about the book

René Acht ist ein Künstler, der in beispielhafter Weise der Epoche des 20. Jahrhunderts verpflichtet ist. Sein Schaffen wirkt in verschiedenen Phasen wie eine Rückschau auf die stilistische Entwicklung vieler Jahrzehnte hinweg. Sie endet mit der Suche nach Mitteln substantieller Vertiefung, mit starker Reduktion des Ausdrucks. Dieser findet Ausdruck in seiner späten Schaffensperiode, die in „Schwarz-auf-Weiss“ ihre Synthese findet. René Acht arbeitet mit starken Gegensätzen. Die Technik des Scherenschnitts wird für ihn die adäquate Form des Ausdrucks, auf die er sich in seinen letzten Lebensjahren konzentriert. In der silhouettenhaften Erscheinung des ausgeschnittenen schwarzen Kartons verdichten sich Ausdrucksformen informeller und konstruktiver Stilelemente. Es verbinden sich Momente von Intuition und Plan. Die Präzision der formführenden Schere als Verlängerung der Hand, das Erzählerische der ausschweifenden Geste und ihre Sublimierung zum Zeichen verbinden Acht mit dem Gedankengut ostasiatischer Wert- und Weltvorstellungen, dem er sich zaghaft öffnet.

Book purchase

René Acht, Scherenschnitte 1968 - 1998, Jochen Ludwig

Language
Released
2003
product-detail.submit-box.info.binding
(Paperback)
We’ll email you as soon as we track it down.

Payment methods

No one has rated yet.Add rating

Title
René Acht, Scherenschnitte 1968 - 1998
Language
German
Publisher
Modo
Released
2003
Format
Paperback
Pages
132
ISBN10
3922675956
ISBN13
9783922675952
Series
Description
René Acht ist ein Künstler, der in beispielhafter Weise der Epoche des 20. Jahrhunderts verpflichtet ist. Sein Schaffen wirkt in verschiedenen Phasen wie eine Rückschau auf die stilistische Entwicklung vieler Jahrzehnte hinweg. Sie endet mit der Suche nach Mitteln substantieller Vertiefung, mit starker Reduktion des Ausdrucks. Dieser findet Ausdruck in seiner späten Schaffensperiode, die in „Schwarz-auf-Weiss“ ihre Synthese findet. René Acht arbeitet mit starken Gegensätzen. Die Technik des Scherenschnitts wird für ihn die adäquate Form des Ausdrucks, auf die er sich in seinen letzten Lebensjahren konzentriert. In der silhouettenhaften Erscheinung des ausgeschnittenen schwarzen Kartons verdichten sich Ausdrucksformen informeller und konstruktiver Stilelemente. Es verbinden sich Momente von Intuition und Plan. Die Präzision der formführenden Schere als Verlängerung der Hand, das Erzählerische der ausschweifenden Geste und ihre Sublimierung zum Zeichen verbinden Acht mit dem Gedankengut ostasiatischer Wert- und Weltvorstellungen, dem er sich zaghaft öffnet.