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Briefwechsel zwischen Abaelard und Heloise

mit der Lebensgeschichte Abaelards

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  • 144 pages
  • 6 hours of reading

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Die Übersetzung dieser Briefe entstand in einer Zeit, in der körperliches Leiden mir selbstständiges wissenschaftliches Arbeiten unmöglich machte. Zunächst las und übersetzte ich zu meiner eigenen Unterhaltung und Übung. Doch je mehr mich diese Urkunden der Liebe und des geistigen Austauschs zweier hochherziger Menschen anzogen, desto stärker wuchs der Wunsch, sie auch anderen zugänglich zu machen. Unsere kirchengeschichtliche Literatur birgt viele edle Schätze, die in staubigen Bibliotheken vergessen sind, und zahlreiche Schriftdenkmäler, die in ihrer fremden Sprache nur für Gelehrte verständlich sind. Diese könnten, wenn sie ans Licht gezogen und verständlich gemacht werden, vielen ernsthaften Lesern Genuss und Erbauung bieten. So sind auch die Briefe von Abaelard und Heloise in Deutschland wenig bekannt, obwohl sie zu den berühmtesten Liebespaaren der Weltgeschichte gehören, deren Namen untrennbar verbunden sind. Im Ausland, besonders in Frankreich, fand man diesen Briefen jedoch frühzeitig Beachtung. Die eigentlichen Liebesbriefe wurden vielfach dichterisch bearbeitet und romanhaft ausgeschmückt, jedoch oft nicht zu ihrem Vorteil. Vergleicht man diese Bearbeitungen mit unserem Original, wird deutlich, wie viel edler und, trotz aller Leidenschaftlichkeit, keuscher das Original ist als die pikanten Adaptionen.

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Briefwechsel zwischen Abaelard und Heloise, Abaelard und Heloise

Language
Released
2023
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(Paperback)
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3.8
Very Good
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Subtitle
mit der Lebensgeschichte Abaelards
Language
German
Publisher
Culturea
Released
2023
Format
Paperback
Pages
144
ISBN13
9791041904730
Series
Rating
3.75 out of 5
Description
Die Übersetzung dieser Briefe entstand in einer Zeit, in der körperliches Leiden mir selbstständiges wissenschaftliches Arbeiten unmöglich machte. Zunächst las und übersetzte ich zu meiner eigenen Unterhaltung und Übung. Doch je mehr mich diese Urkunden der Liebe und des geistigen Austauschs zweier hochherziger Menschen anzogen, desto stärker wuchs der Wunsch, sie auch anderen zugänglich zu machen. Unsere kirchengeschichtliche Literatur birgt viele edle Schätze, die in staubigen Bibliotheken vergessen sind, und zahlreiche Schriftdenkmäler, die in ihrer fremden Sprache nur für Gelehrte verständlich sind. Diese könnten, wenn sie ans Licht gezogen und verständlich gemacht werden, vielen ernsthaften Lesern Genuss und Erbauung bieten. So sind auch die Briefe von Abaelard und Heloise in Deutschland wenig bekannt, obwohl sie zu den berühmtesten Liebespaaren der Weltgeschichte gehören, deren Namen untrennbar verbunden sind. Im Ausland, besonders in Frankreich, fand man diesen Briefen jedoch frühzeitig Beachtung. Die eigentlichen Liebesbriefe wurden vielfach dichterisch bearbeitet und romanhaft ausgeschmückt, jedoch oft nicht zu ihrem Vorteil. Vergleicht man diese Bearbeitungen mit unserem Original, wird deutlich, wie viel edler und, trotz aller Leidenschaftlichkeit, keuscher das Original ist als die pikanten Adaptionen.