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Martinus Sewushan

Nationalhelfer, Missionar und Widersacher der Berliner Missionsgesellschaft im Süden Afrikas

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  • 454 pages
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Martinus Sewushan gehörte zu der Gruppe afrikanischer Konvertiten, die von den europäischen Missionaren ausgebildet wurden, um als afrikanische Elite Führungspositionen in Kirche und Gesellschaft zu übernehmen. Sewushan emanzipierte sich schon bald vom Paternalismus der Berliner Missionare und gründete 1890 die erste von der europäischen Missions-kirche unabhängige afrikanische Kirche, die Lutheran Bapedi Church, im Norden der heutigen Republik Südafrika. Das Verhältnis von Mission und Kolonialverwaltung, die Stellung deutscher Missionsgesellschaften zum Burenkrieg (1899 - 1902) und die Vorgeschichte der Afrikanisch Unabhängigen Kirchen werden ebenfalls untersucht. Die Darstellung wendet verschiedene sozialwissenschaftliche Ansätze an und will so ein Plädoyer für ein engeres wissenschaftliches Zusammenwirken von Missions-, Christentums- und außereuropäischer Geschichte sein.

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Martinus Sewushan, Ulrich van der Heyden

Language
Released
2004
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(Paperback)
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Title
Martinus Sewushan
Subtitle
Nationalhelfer, Missionar und Widersacher der Berliner Missionsgesellschaft im Süden Afrikas
Language
German
Format
Paperback
Pages
454
ISBN10
3872143492
ISBN13
9783872143495
Series
Description
Martinus Sewushan gehörte zu der Gruppe afrikanischer Konvertiten, die von den europäischen Missionaren ausgebildet wurden, um als afrikanische Elite Führungspositionen in Kirche und Gesellschaft zu übernehmen. Sewushan emanzipierte sich schon bald vom Paternalismus der Berliner Missionare und gründete 1890 die erste von der europäischen Missions-kirche unabhängige afrikanische Kirche, die Lutheran Bapedi Church, im Norden der heutigen Republik Südafrika. Das Verhältnis von Mission und Kolonialverwaltung, die Stellung deutscher Missionsgesellschaften zum Burenkrieg (1899 - 1902) und die Vorgeschichte der Afrikanisch Unabhängigen Kirchen werden ebenfalls untersucht. Die Darstellung wendet verschiedene sozialwissenschaftliche Ansätze an und will so ein Plädoyer für ein engeres wissenschaftliches Zusammenwirken von Missions-, Christentums- und außereuropäischer Geschichte sein.