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Regie Egon Monk

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  • 237 pages
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Egon Monk hatte eine ungewöhnliche Karriere als Theater- und Filmregisseur. Als junger Mann war er zunächst in Kantinen und kleinen Bühnen aktiv, bevor er zum Berliner Ensemble kam, was bereits als kleines Wunder galt. Dort wurde er schnell zu einem engen Mitarbeiter Brechts und übernahm mit 25 Jahren bedeutende Regieaufgaben bei wichtigen Aufführungen wie Puntila und Urfaust, was auf sein großes Talent hinwies. Doch der Arbeitersohn konnte den zunehmenden Druck der 'Partei der Arbeiterklasse' und der Kulturfunktionäre nicht mehr ertragen und verließ im April 1953 das BE sowie die DDR. Nach einigen Jahren als Hörspielregisseur und einer Regie bei den Berliner 'Stachelschweinen' baute Monk ab 1960 die Fernsehspielabteilung im Norddeutschen Rundfunk auf, was eine Herausforderung im noch jungen deutschen Fernsehen darstellte. Seine Filme setzten Maßstäbe und waren große Erfolge, darunter 'Das Leben des Galilei' und 'Die Geschwister Oppermann'. Monk gilt als Pionier anspruchsvoller, im Brecht’schen Sinne 'lukullischer' Fernsehspiele und war der einflussreichste Brecht-Schüler, der dessen Ideen erfolgreich ins Fernsehen übertrug. Sein Name steht für eine künstlerisch und politisch einzigartige Leistung.

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Regie Egon Monk, Egon Monk

Language
Released
2007
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(Hardcover)
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Title
Regie Egon Monk
Language
German
Authors
Egon Monk
Publisher
Transit
Released
2007
Format
Hardcover
Pages
237
ISBN10
3887472225
ISBN13
9783887472221
Series
Description
Egon Monk hatte eine ungewöhnliche Karriere als Theater- und Filmregisseur. Als junger Mann war er zunächst in Kantinen und kleinen Bühnen aktiv, bevor er zum Berliner Ensemble kam, was bereits als kleines Wunder galt. Dort wurde er schnell zu einem engen Mitarbeiter Brechts und übernahm mit 25 Jahren bedeutende Regieaufgaben bei wichtigen Aufführungen wie Puntila und Urfaust, was auf sein großes Talent hinwies. Doch der Arbeitersohn konnte den zunehmenden Druck der 'Partei der Arbeiterklasse' und der Kulturfunktionäre nicht mehr ertragen und verließ im April 1953 das BE sowie die DDR. Nach einigen Jahren als Hörspielregisseur und einer Regie bei den Berliner 'Stachelschweinen' baute Monk ab 1960 die Fernsehspielabteilung im Norddeutschen Rundfunk auf, was eine Herausforderung im noch jungen deutschen Fernsehen darstellte. Seine Filme setzten Maßstäbe und waren große Erfolge, darunter 'Das Leben des Galilei' und 'Die Geschwister Oppermann'. Monk gilt als Pionier anspruchsvoller, im Brecht’schen Sinne 'lukullischer' Fernsehspiele und war der einflussreichste Brecht-Schüler, der dessen Ideen erfolgreich ins Fernsehen übertrug. Sein Name steht für eine künstlerisch und politisch einzigartige Leistung.