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"Polen, das heißt nirgendwo"

Ein Streifzug durch Polens literarische Landschaften

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  • 219 pages
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Für die Polen war das 20. Jahrhundert eine immense Herausforderung: Der Kampf um staatliche Souveränität, der Erste Weltkrieg, die unruhigen Zwischenkriegsjahre, der Zweite Weltkrieg, der das Land verwüstete, und die 45-jährige Ära des Kommunismus, die wirtschaftlichen Ruin brachte. Nach der Wende galt es, moderne Strukturen des öffentlichen Lebens zu schaffen. Diese bewegte Zeit fand auch in der Literatur ihren Ausdruck, sowohl in der Vielzahl literarischer Werke als auch in der Themenwahl. Die wechselnden Zentren des literarischen Lebens hatten unterschiedliche Charaktere, beeinflusst von der politischen Situation, Modeerscheinungen und der geographischen Eigenart des jeweiligen Hinterlandes. In Städten wie Warschau, Krakau, Zakopane, Lemberg, Wilna, Danzig oder Paris, dem Exilmekka der Polen, prägten bedeutende Literatenpersönlichkeiten das Geschehen. Das neue Buch von Marta Kijowska ist eine Reise durch diese literarischen Zentren, in der sie die wichtigsten „Literaturlandschaften“ charakterisiert. Es geht nicht darum, alle Erscheinungen und Stile umfassend darzustellen, sondern die literarischen Ereignisse eines Ortes und einer bestimmten Zeitspanne zu erzählen und die historischen, politischen und kulturellen Zusammenhänge aufzuzeigen.

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"Polen, das heißt nirgendwo", Marta Kijowska

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2007
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