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Kampfzonen in Kunst und Medien

Texte zur Zukunft der Kulturpolitik

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  • 237 pages
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Kurz vor dem Ende der ÖVP-Verantwortung für Kunst, Kultur und Medien erklärte die Bundesregierung, Kulturpolitik von der Gesellschaftspolitik gelöst zu haben. In Wirklichkeit führten diese Veränderungen jedoch zu Sozialabbau, strukturellem Rassismus, Einschränkungen der Grund- und Menschenrechte sowie zu Beeinträchtigungen neuer und experimenteller Ausdrucksformen in Kunst, Kultur und Medien, die mit Kriminalisierung, Schikanen und Finanzierungsentzug konfrontiert wurden. Der Sammelband 'Kampfzonen in Kunst und Medien' ist der erste Versuch einer politischen Abrechnung der national-konservativen Regierungsjahre von ÖVP und FPÖ. Er beleuchtet diese Zeit aus einer Perspektive, die die allgemeine Verschiebung hin zu einer neoliberalen Hegemonie aufzeigt. Zudem werden die Handlungsfelder künstlerischer und medialer Praxis sowie die Möglichkeiten und Grenzen der Kulturpolitik beschrieben. Der Fokus liegt nicht auf einzelnen politischen Akteuren, sondern auf den strukturellen Zusammenhängen, die anhand ausgewählter Fallbeispiele verdeutlicht werden. Mit Beiträgen von zahlreichen Autorinnen und Autoren wird ein umfassendes Bild der Herausforderungen und Entwicklungen in der Kunst- und Medienlandschaft während dieser Zeit gezeichnet.

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Kampfzonen in Kunst und Medien, Konrad Becker

Language
Released
2008
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(Paperback)
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Title
Kampfzonen in Kunst und Medien
Subtitle
Texte zur Zukunft der Kulturpolitik
Language
German
Publisher
Löcker
Released
2008
Format
Paperback
Pages
237
ISBN10
3854094833
ISBN13
9783854094838
Series
Description
Kurz vor dem Ende der ÖVP-Verantwortung für Kunst, Kultur und Medien erklärte die Bundesregierung, Kulturpolitik von der Gesellschaftspolitik gelöst zu haben. In Wirklichkeit führten diese Veränderungen jedoch zu Sozialabbau, strukturellem Rassismus, Einschränkungen der Grund- und Menschenrechte sowie zu Beeinträchtigungen neuer und experimenteller Ausdrucksformen in Kunst, Kultur und Medien, die mit Kriminalisierung, Schikanen und Finanzierungsentzug konfrontiert wurden. Der Sammelband 'Kampfzonen in Kunst und Medien' ist der erste Versuch einer politischen Abrechnung der national-konservativen Regierungsjahre von ÖVP und FPÖ. Er beleuchtet diese Zeit aus einer Perspektive, die die allgemeine Verschiebung hin zu einer neoliberalen Hegemonie aufzeigt. Zudem werden die Handlungsfelder künstlerischer und medialer Praxis sowie die Möglichkeiten und Grenzen der Kulturpolitik beschrieben. Der Fokus liegt nicht auf einzelnen politischen Akteuren, sondern auf den strukturellen Zusammenhängen, die anhand ausgewählter Fallbeispiele verdeutlicht werden. Mit Beiträgen von zahlreichen Autorinnen und Autoren wird ein umfassendes Bild der Herausforderungen und Entwicklungen in der Kunst- und Medienlandschaft während dieser Zeit gezeichnet.