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Alfons Schilling

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  • 82 pages
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Das Essl Museum präsentiert eine Personale von Alfons Schilling, der 2009 seinen 75. Geburtstag feiert. Der 1934 in Basel geborene Künstler gilt als früher Vertreter des Action Paintings. Als Pionier der bildenden Kunst überwindet er mit seinen Rotationsbildern und Linsenrasterfotografien die Zweidimensionalität und gestaltet Raum und Zeit künstlerisch. Die Ausstellung zeigt Werke aus der Sammlung Essl sowie Leihgaben des Künstlers und konzentriert sich auf bedeutende Schaffensperioden: die aktionistischen Malereien und Rotationsbilder der 1960er Jahre sowie die autobinären Stereobilder der 80er und 90er Jahre, ergänzt durch Linsenrasterfotografien. In den frühen 60er Jahren steht Schilling in engem Kontakt mit Günter Brus und entwickelt eine extrem gestische, informelle Malerei. 1962 entstehen in Paris motorisierte Rotations- und Schleuderbilder, in denen er seine Idee des Bewegungsbildes weiterverfolgt. Er malt, schüttet und schleudert Farbe auf rotierende, kreisförmige Bildflächen von über zwei Metern Durchmesser. Schon in diesen Werken zeigt sich sein Interesse, Bewegungs- und Raumerfahrungen zu kombinieren. Schilling beschäftigt sich intensiv mit Blick, Bewegung und Dreidimensionalität, experimentiert mit Hologrammen und Linsenrasterfotografie und entwickelt „Sehmaschinen“, die den Raum visuell manipulieren, sowie autobinäre Raumbilder, die sich durch das Prismen-Monokel dreidimensional entfalten.

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Alfons Schilling, Karlheinz Essl

Language
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2009
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(Paperback)
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Title
Alfons Schilling
Language
English
Released
2009
Format
Paperback
Pages
82
ISBN10
3902001496
ISBN13
9783902001498
Series
Description
Das Essl Museum präsentiert eine Personale von Alfons Schilling, der 2009 seinen 75. Geburtstag feiert. Der 1934 in Basel geborene Künstler gilt als früher Vertreter des Action Paintings. Als Pionier der bildenden Kunst überwindet er mit seinen Rotationsbildern und Linsenrasterfotografien die Zweidimensionalität und gestaltet Raum und Zeit künstlerisch. Die Ausstellung zeigt Werke aus der Sammlung Essl sowie Leihgaben des Künstlers und konzentriert sich auf bedeutende Schaffensperioden: die aktionistischen Malereien und Rotationsbilder der 1960er Jahre sowie die autobinären Stereobilder der 80er und 90er Jahre, ergänzt durch Linsenrasterfotografien. In den frühen 60er Jahren steht Schilling in engem Kontakt mit Günter Brus und entwickelt eine extrem gestische, informelle Malerei. 1962 entstehen in Paris motorisierte Rotations- und Schleuderbilder, in denen er seine Idee des Bewegungsbildes weiterverfolgt. Er malt, schüttet und schleudert Farbe auf rotierende, kreisförmige Bildflächen von über zwei Metern Durchmesser. Schon in diesen Werken zeigt sich sein Interesse, Bewegungs- und Raumerfahrungen zu kombinieren. Schilling beschäftigt sich intensiv mit Blick, Bewegung und Dreidimensionalität, experimentiert mit Hologrammen und Linsenrasterfotografie und entwickelt „Sehmaschinen“, die den Raum visuell manipulieren, sowie autobinäre Raumbilder, die sich durch das Prismen-Monokel dreidimensional entfalten.