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Ehrenmord in Deutschland

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Fememorde haben seit der Ermordung Hatun Sürücüs 2005 in Berlin wiederholt Entsetzen ausgelöst. Weltweit rechnen die Vereinten Nationen mit 5000 Todes-opfern jährlich. Zu derartigen Exzessen kommt es auch in westlichen Ländern, jedoch weniger häufig als gedacht. Von 55 Opfern in acht Jahren spricht das BKA. Aber ist jeder dieser Morde ein Ehrenmord? Anna Caroline Cöster nähert sich den Hintergründen, um dem Phänomen schärfere Konturen zu verleihen. Auch die Bedrängnis möglicher Opfer bringt sie zur Sprache. Oft leben betrof-fene Frauen seit Jahren auf der Flucht; mit dem Verlassen ihrer Familien sehen sie sich schlagartig in Lebensgefahr und müssen sich zudem ein ihnen kulturell völlig fremdes Leben aufbauen. Ihre teils stark mit Gewalt durchsetzten trauma-tischen Erlebnisse können sie dabei fast niemandem anvertrauen. Das soziale wie religiöse Umfeld beeinflusst betroffene Familien hingegen sehr. Zu einem Ehrenmord kommt es mithin nicht aus heiterem Himmel. Der Kreis möglicher Mitwisser ist weit größer als bislang gedacht.

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Ehrenmord in Deutschland, Anna Caroline Cöster

Language
Released
2009
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(Paperback)
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Title
Ehrenmord in Deutschland
Language
German
Publisher
Tectum-Verl.
Released
2009
Format
Paperback
Pages
309
ISBN10
3828820409
ISBN13
9783828820401
Series
Description
Fememorde haben seit der Ermordung Hatun Sürücüs 2005 in Berlin wiederholt Entsetzen ausgelöst. Weltweit rechnen die Vereinten Nationen mit 5000 Todes-opfern jährlich. Zu derartigen Exzessen kommt es auch in westlichen Ländern, jedoch weniger häufig als gedacht. Von 55 Opfern in acht Jahren spricht das BKA. Aber ist jeder dieser Morde ein Ehrenmord? Anna Caroline Cöster nähert sich den Hintergründen, um dem Phänomen schärfere Konturen zu verleihen. Auch die Bedrängnis möglicher Opfer bringt sie zur Sprache. Oft leben betrof-fene Frauen seit Jahren auf der Flucht; mit dem Verlassen ihrer Familien sehen sie sich schlagartig in Lebensgefahr und müssen sich zudem ein ihnen kulturell völlig fremdes Leben aufbauen. Ihre teils stark mit Gewalt durchsetzten trauma-tischen Erlebnisse können sie dabei fast niemandem anvertrauen. Das soziale wie religiöse Umfeld beeinflusst betroffene Familien hingegen sehr. Zu einem Ehrenmord kommt es mithin nicht aus heiterem Himmel. Der Kreis möglicher Mitwisser ist weit größer als bislang gedacht.