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Jaron Lanier, der den Begriff der „virtuellen Realität“ prägte, zeigt in seinem neuen Werk, wie das World Wide Web die Individualität bedroht, vermindert oder zerstört. Er hat die revolutionären Veränderungen, die das Internet mit sich bringt, vorausgesagt, die alle Lebensbereiche betreffen: Arbeit, Freizeit, Handel, Kommunikation und Sexualität. Lanier warnt eindringlich vor den Gefahren des permanenten Online-Seins und dem Verlust an Subjektivität in der Anonymität des Netzes. Die eigene Intelligenz und das Urteil werden durch Algorithmen gefährdet. Technologisches Design, File-Sharing, der Kult um Facebook und die ständige Erreichbarkeit gefährden die Kultur des Dialogs, der Eigenheit und Verborgenheit, aus der Individualität entsteht. Er beleuchtet diese Bedrohungen in vielen Facetten und plädiert für einen maßvollen Umgang mit dem Internet. Computer sollten die Humanität verbessern, nicht ersetzen. Lanier, als „Scholar at Large for Live Labs“ bei Microsoft in Berkeley, Kalifornien, ist auch als Musiker und bildender Künstler international bekannt. Seine Beiträge fanden in der deutschen Presse großes Echo. „Ein provozierendes, gewiss kontroverses Buch ... Leuchtend, kraftvoll und überzeugend.“ The New York Times. „Poetisch und prophetisch ... das wichtigste Buch des Jahres.“ The Times (London).

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Gadget, Jaron Lanier

Language
Released
2010
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(Hardcover)
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3.6
Very Good
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Title
Gadget
Language
German
Publisher
Suhrkamp
Released
2010
Format
Hardcover
Pages
247
ISBN10
3518422065
ISBN13
9783518422069
Series
Original title
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Rating
3.55 out of 5
Description
Jaron Lanier, der den Begriff der „virtuellen Realität“ prägte, zeigt in seinem neuen Werk, wie das World Wide Web die Individualität bedroht, vermindert oder zerstört. Er hat die revolutionären Veränderungen, die das Internet mit sich bringt, vorausgesagt, die alle Lebensbereiche betreffen: Arbeit, Freizeit, Handel, Kommunikation und Sexualität. Lanier warnt eindringlich vor den Gefahren des permanenten Online-Seins und dem Verlust an Subjektivität in der Anonymität des Netzes. Die eigene Intelligenz und das Urteil werden durch Algorithmen gefährdet. Technologisches Design, File-Sharing, der Kult um Facebook und die ständige Erreichbarkeit gefährden die Kultur des Dialogs, der Eigenheit und Verborgenheit, aus der Individualität entsteht. Er beleuchtet diese Bedrohungen in vielen Facetten und plädiert für einen maßvollen Umgang mit dem Internet. Computer sollten die Humanität verbessern, nicht ersetzen. Lanier, als „Scholar at Large for Live Labs“ bei Microsoft in Berkeley, Kalifornien, ist auch als Musiker und bildender Künstler international bekannt. Seine Beiträge fanden in der deutschen Presse großes Echo. „Ein provozierendes, gewiss kontroverses Buch ... Leuchtend, kraftvoll und überzeugend.“ The New York Times. „Poetisch und prophetisch ... das wichtigste Buch des Jahres.“ The Times (London).