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ADHS durch Umweltgifte?

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  • 109 pages
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Im Alltag von Kindern sind zahlreiche Umweltgifte präsent, deren Einfluss auf Verhaltensauffälligkeiten bislang wenig Beachtung fand. Medizinische Studien zeigen jedoch, dass neurotoxische Schadstoffe eine Rolle bei der Entstehung von Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) spielen können. Dieses Thema ist auch für die Erziehungswissenschaft von Bedeutung, da die Bedingungen des Aufwachsens ständig überprüft werden müssen. Das Buch bietet einen Überblick über Umweltgifte als Risikofaktoren für ADHS. Einige Schadstoffe sind gründlich untersucht worden und könnten zur Entwicklung von Verhaltensauffälligkeiten beitragen. Während genetische Dispositionen und psychosoziale Faktoren bisher als Hauptursachen galten, rücken neurotoxische Schadstoffe zunehmend in den Fokus. Besonders Blei wird seit den 1980er Jahren als Auslöser neurobiologischer Dysfunktionen betrachtet. Neuere Studien belegen, dass Tabakrauch, Blei und Quecksilber nachweisliche Risikofaktoren für ADHS sind. Auch polychlorierte Biphenyle (PCBs), Pestizide und Mangan stehen im Verdacht, das Auftreten von ADHS-Symptomen zu erhöhen. Einige Umweltgifte verursachen die Kernsymptome der ADHS und neurotoxische Schäden am Gehirn. Zudem gibt es Hinweise auf die Auswirkungen bestimmter Farb- und Konservierungsstoffe auf hyperkinetisches Verhalten. Das Buch versucht, diese Erkenntnisse in bestehende Entstehungsmodelle der ADHS einzuordnen und gibt praktische Hinwei

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ADHS durch Umweltgifte?, Ulf Sauerbrey

Language
Released
2010
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(Paperback)
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Title
ADHS durch Umweltgifte?
Language
German
Publisher
IKS
Released
2010
Format
Paperback
Pages
109
ISBN10
3941854143
ISBN13
9783941854147
Series
Description
Im Alltag von Kindern sind zahlreiche Umweltgifte präsent, deren Einfluss auf Verhaltensauffälligkeiten bislang wenig Beachtung fand. Medizinische Studien zeigen jedoch, dass neurotoxische Schadstoffe eine Rolle bei der Entstehung von Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) spielen können. Dieses Thema ist auch für die Erziehungswissenschaft von Bedeutung, da die Bedingungen des Aufwachsens ständig überprüft werden müssen. Das Buch bietet einen Überblick über Umweltgifte als Risikofaktoren für ADHS. Einige Schadstoffe sind gründlich untersucht worden und könnten zur Entwicklung von Verhaltensauffälligkeiten beitragen. Während genetische Dispositionen und psychosoziale Faktoren bisher als Hauptursachen galten, rücken neurotoxische Schadstoffe zunehmend in den Fokus. Besonders Blei wird seit den 1980er Jahren als Auslöser neurobiologischer Dysfunktionen betrachtet. Neuere Studien belegen, dass Tabakrauch, Blei und Quecksilber nachweisliche Risikofaktoren für ADHS sind. Auch polychlorierte Biphenyle (PCBs), Pestizide und Mangan stehen im Verdacht, das Auftreten von ADHS-Symptomen zu erhöhen. Einige Umweltgifte verursachen die Kernsymptome der ADHS und neurotoxische Schäden am Gehirn. Zudem gibt es Hinweise auf die Auswirkungen bestimmter Farb- und Konservierungsstoffe auf hyperkinetisches Verhalten. Das Buch versucht, diese Erkenntnisse in bestehende Entstehungsmodelle der ADHS einzuordnen und gibt praktische Hinwei