Explore the latest books of this year!
Bookbot

Der Dürrnberg bei Hallein

Parameters

  • 356 pages
  • 13 hours of reading

More about the book

Im Gegensatz zur 2012 veröffentlichten Gräbergruppe Kammelhöhe/Sonneben war “Moserfeld-Osthang” eine Teilnekropole des einst zusammenhängenden Gräberfeldes um den Moserstein. Seit 1925 wurden auf drei Terrassen 46 Gräber mit 103 Bestattungen ausgegraben, von denen 15 bereits in DF I-II publiziert wurden. Anthropologische Untersuchungen ergaben Geschlecht (37 Frauen, 41 Männer), Gesundheitszustand, eine eher geringe Arbeitsbelastung und Verwandtschaft der Toten. Überwiegend lagen Körpergräber vor, weniger als 10% waren Brandbestattungen. Die Gräber enthielten bis zu 7 Individuen und bestanden aus 1-3 hölzernen Grabkammern, Steinsetzung und Grabhügel. Störungen durch Beraubung und Nachbestattung waren häufig. Die Bestattung erfolgte mit Speisebeigaben, insbesondere vom Rind, und in Tracht, wobei einige Männer durch Waffen, darunter 2 Helme und 10 Schwerter, ausgezeichnet waren. Die Nutzung reichte von Ha D3 bis Lt B (ca. 550-330 v. Chr.). Zu Beginn und Ende wurde nur die oberste Terrasse genutzt, während in Lt A alle Grabterrassen verwendet wurden. Die Lt B-Gräber waren besonders reich ausgestattet. Eine umfassende Auswertung erfolgt, wenn alle Grabfunde publiziert sind.

Publication

Book purchase

Der Dürrnberg bei Hallein, Georg Tiefengraber

Language
Released
2012
product-detail.submit-box.info.binding
(Hardcover)
We’ll email you as soon as we track it down.

Payment methods

No one has rated yet.Add rating

Language
German
Publisher
Leidorf
Released
2012
Format
Hardcover
Pages
356
ISBN10
3896467565
ISBN13
9783896467560
Series
Description
Im Gegensatz zur 2012 veröffentlichten Gräbergruppe Kammelhöhe/Sonneben war “Moserfeld-Osthang” eine Teilnekropole des einst zusammenhängenden Gräberfeldes um den Moserstein. Seit 1925 wurden auf drei Terrassen 46 Gräber mit 103 Bestattungen ausgegraben, von denen 15 bereits in DF I-II publiziert wurden. Anthropologische Untersuchungen ergaben Geschlecht (37 Frauen, 41 Männer), Gesundheitszustand, eine eher geringe Arbeitsbelastung und Verwandtschaft der Toten. Überwiegend lagen Körpergräber vor, weniger als 10% waren Brandbestattungen. Die Gräber enthielten bis zu 7 Individuen und bestanden aus 1-3 hölzernen Grabkammern, Steinsetzung und Grabhügel. Störungen durch Beraubung und Nachbestattung waren häufig. Die Bestattung erfolgte mit Speisebeigaben, insbesondere vom Rind, und in Tracht, wobei einige Männer durch Waffen, darunter 2 Helme und 10 Schwerter, ausgezeichnet waren. Die Nutzung reichte von Ha D3 bis Lt B (ca. 550-330 v. Chr.). Zu Beginn und Ende wurde nur die oberste Terrasse genutzt, während in Lt A alle Grabterrassen verwendet wurden. Die Lt B-Gräber waren besonders reich ausgestattet. Eine umfassende Auswertung erfolgt, wenn alle Grabfunde publiziert sind.