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In "Emanzipation und Differenz" untersucht Ernesto Laclau, wie die Veränderungen der letzten Jahrzehnte und die Transformation des zeitgenössischen Denkens die klassische Vorstellung von „Emanzipation“, wie sie seit der Aufklärung formuliert wurde, verändert haben. Unsere Zukunftsvisionen und Erwartungen an Emanzipation sind tiefgreifend beeinflusst worden durch das Ende des Kalten Krieges, das Aufkommen neuer ethnischer und nationaler Identitäten, die soziale Fragmentierung im späten Kapitalismus und den Zusammenbruch universeller Gewissheiten in der Philosophie sowie im sozialen und historischen Denken. Laclau beginnt, die Neugestaltung unserer Emanzipationsvorstellungen unter diesen neuen Bedingungen zu erkunden. Er untersucht die inneren Widersprüche des Begriffs „Emanzipation“, wie er aus dem Mainstream der Moderne hervorgegangen ist, sowie das Verhältnis zwischen Universalismus und Partikularismus, das darin angelegt ist. Zudem beleuchtet er die Entstehung politischer Identitäten und den Status zentraler Begriffe in der politischen Theorie wie „Repräsentation“ und „Macht“, wobei er sich besonders auf die Arbeiten von Derrida und Rorty konzentriert. "Emanzipation und Differenz" leistet einen bedeutenden Beitrag zur Neugestaltung radikalen politischen Denkens.
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Emanzipation und Differenz, Ernesto Laclau
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- 2002
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- (Paperback)
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