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Als Hitler unser Nachbar war

Erinnerungen an meine Kindheit im Nationalsozialismus

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Edgar Feuchtwanger, der Neffe des bekannten Autors Lion Feuchtwanger, erlebt als fünfjähriger Junge den Aufstieg Adolf Hitlers, der zum Nachbarn seiner Familie wird. Zunächst naiv, erkennt Edgar bald die brutalen Veränderungen, die die Nationalsozialisten in Deutschland herbeiführen. Aufgewachsen in einem gebildeten, jüdischen Elternhaus, wo Intellektuelle der Weimarer Republik verkehren, ist sein Leben geprägt von kulturellem Reichtum. Sein Vater, Verleger, und seine Mutter, Pianistin, bieten ihm eine behütete Kindheit. Doch mit Hitlers Aufstieg wird diese Idylle zunehmend von Dunkelheit überschattet. Die Diskriminierung der Juden nimmt zu, und Edgars Vater verliert seine Stelle und wird verhaftet, als im November 1938 die Synagogen brennen. In seinen Erinnerungen schildert der Historiker eindrucksvoll den Untergang der Weimarer Republik, den Verlust der Kindheit und das Verschwinden einer großbürgerlich-jüdischen Welt, die in Deutschland nicht mehr existiert. Seine Erzählung ist berührend, eindrucksvoll und vereint oft komische sowie traurige Elemente, während sie die Schrecken dieser Zeit dokumentiert.

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Als Hitler unser Nachbar war, Edgar Feuchtwanger

Language
Released
2014
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(Hardcover)
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3.9
Very Good
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Title
Als Hitler unser Nachbar war
Subtitle
Erinnerungen an meine Kindheit im Nationalsozialismus
Language
German
Publisher
Siedler
Released
2014
Format
Hardcover
Pages
224
ISBN10
3827500389
ISBN13
9783827500380
Series
First published
2013
Original title
Hitler, mon voisin: Souvenirs d’un enfant juif
Rating
3.85 out of 5
Description
Edgar Feuchtwanger, der Neffe des bekannten Autors Lion Feuchtwanger, erlebt als fünfjähriger Junge den Aufstieg Adolf Hitlers, der zum Nachbarn seiner Familie wird. Zunächst naiv, erkennt Edgar bald die brutalen Veränderungen, die die Nationalsozialisten in Deutschland herbeiführen. Aufgewachsen in einem gebildeten, jüdischen Elternhaus, wo Intellektuelle der Weimarer Republik verkehren, ist sein Leben geprägt von kulturellem Reichtum. Sein Vater, Verleger, und seine Mutter, Pianistin, bieten ihm eine behütete Kindheit. Doch mit Hitlers Aufstieg wird diese Idylle zunehmend von Dunkelheit überschattet. Die Diskriminierung der Juden nimmt zu, und Edgars Vater verliert seine Stelle und wird verhaftet, als im November 1938 die Synagogen brennen. In seinen Erinnerungen schildert der Historiker eindrucksvoll den Untergang der Weimarer Republik, den Verlust der Kindheit und das Verschwinden einer großbürgerlich-jüdischen Welt, die in Deutschland nicht mehr existiert. Seine Erzählung ist berührend, eindrucksvoll und vereint oft komische sowie traurige Elemente, während sie die Schrecken dieser Zeit dokumentiert.