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Masochismus zwischen Erhabenem und Performativem

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  • 194 pages
  • 7 hours of reading

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Jaša Drnovšek entwickelt in seiner kulturphilosophischen, komparatistischen Studie erstmals eine ästhetische Theorie des Masochismus, die auf die Ästhetik des Erhabenen sowie auf die Ästhetik des Performativen zugreift. Die Untersuchung stützt sich vor allem auf die psychoanalytischen Arbeiten des Freudschülers Theodor Reik. Ihre Grundannahme ist es, dass Reiks heute noch relevante Ausführungen den Masochismus nicht nur als Teil lebensweltlicher Praktiken ausweisen. Seinen Erläuterungen sind darüber hinaus starke ästhetische Implikationen zuzuschreiben. Die bei Reik ausgearbeiteten Begriffe ›Phantasie‹, ›Suspense‹ und ›demonstrativer Charakter‹ konfrontiert und verwebt Drnovšek mit zwei ästhetischen Theorien, für die ihrerseits der Kunstbezug nicht maßgeblich ist - mit der Ästhetik des Erhabenen nach Immanuel Kant sowie mit der Ästhetik des Performativen nach Erika Fischer-Lichte.

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Masochismus zwischen Erhabenem und Performativem, Jaša Drnovšek

Language
Released
2014
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(Paperback)
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5.0
Excellent
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Language
German
Publisher
Fink
Released
2014
Format
Paperback
Pages
194
ISBN10
3770556658
ISBN13
9783770556656
Series
Rating
5 out of 5
Description
Jaša Drnovšek entwickelt in seiner kulturphilosophischen, komparatistischen Studie erstmals eine ästhetische Theorie des Masochismus, die auf die Ästhetik des Erhabenen sowie auf die Ästhetik des Performativen zugreift. Die Untersuchung stützt sich vor allem auf die psychoanalytischen Arbeiten des Freudschülers Theodor Reik. Ihre Grundannahme ist es, dass Reiks heute noch relevante Ausführungen den Masochismus nicht nur als Teil lebensweltlicher Praktiken ausweisen. Seinen Erläuterungen sind darüber hinaus starke ästhetische Implikationen zuzuschreiben. Die bei Reik ausgearbeiteten Begriffe ›Phantasie‹, ›Suspense‹ und ›demonstrativer Charakter‹ konfrontiert und verwebt Drnovšek mit zwei ästhetischen Theorien, für die ihrerseits der Kunstbezug nicht maßgeblich ist - mit der Ästhetik des Erhabenen nach Immanuel Kant sowie mit der Ästhetik des Performativen nach Erika Fischer-Lichte.