Explore the latest books of this year!
Bookbot

Diktatur des Gehirns

Für eine Philosophie des Geistes

More about the book

Sind wir tatsächlich nicht mehr als Handlanger unseres Gehirns, das uns in eine Blase von Illusionen einhüllt? Die heutige Wissenschaft scheint mit Ja zu antworten. Dabei merkt sie nicht, dass sie sich selbst in den Rücken fällt: Falls alles illusionsdurchsetzt ist, macht die Hirnforschung keine Ausnahme – auch sie würde nur Illusionen produzieren. Sollte es kein autonomes Leben geben, müssten Gesellschaft und Staat dem Primat des Gehirns Rechnung tragen. Demnach hätten wir unsere Institutionen, ob Erziehung, Politik, Recht, Überwachung oder Strafvollzug, an unsere Unfreiheit anzupassen. Droht uns eine Diktatur des Gehirns? Strassers Gegenentwurf plädiert für einen »Primat des Geistes«. Unser Bewusstsein lässt sich nicht auf Physik und Chemie reduzieren; ebenso wenig unser personales Wesen: Ichbegabung, Willensfreiheit, Moralität. Wenn uns die Forschung und damit unser Gehirn selbst suggeriert, die Prozesse, die in seinem Inneren ablaufen, seien schon alles, dann äußert sich darin die Grundgefahr unserer Zeit: die Vertreibung des Geistes aus der Welt. Noch ist die Frage offen: Verblödet am Ende alles, indem es so klug scheint wie nie zuvor?

Book purchase

Diktatur des Gehirns, Peter Strasser

Language
Released
2014
product-detail.submit-box.info.binding
(Paperback)
We’ll email you as soon as we track it down.

Payment methods

No one has rated yet.Add rating

Title
Diktatur des Gehirns
Subtitle
Für eine Philosophie des Geistes
Language
German
Publisher
Fink
Released
2014
Format
Paperback
Pages
175
ISBN10
3770557581
ISBN13
9783770557585
Series
Description
Sind wir tatsächlich nicht mehr als Handlanger unseres Gehirns, das uns in eine Blase von Illusionen einhüllt? Die heutige Wissenschaft scheint mit Ja zu antworten. Dabei merkt sie nicht, dass sie sich selbst in den Rücken fällt: Falls alles illusionsdurchsetzt ist, macht die Hirnforschung keine Ausnahme – auch sie würde nur Illusionen produzieren. Sollte es kein autonomes Leben geben, müssten Gesellschaft und Staat dem Primat des Gehirns Rechnung tragen. Demnach hätten wir unsere Institutionen, ob Erziehung, Politik, Recht, Überwachung oder Strafvollzug, an unsere Unfreiheit anzupassen. Droht uns eine Diktatur des Gehirns? Strassers Gegenentwurf plädiert für einen »Primat des Geistes«. Unser Bewusstsein lässt sich nicht auf Physik und Chemie reduzieren; ebenso wenig unser personales Wesen: Ichbegabung, Willensfreiheit, Moralität. Wenn uns die Forschung und damit unser Gehirn selbst suggeriert, die Prozesse, die in seinem Inneren ablaufen, seien schon alles, dann äußert sich darin die Grundgefahr unserer Zeit: die Vertreibung des Geistes aus der Welt. Noch ist die Frage offen: Verblödet am Ende alles, indem es so klug scheint wie nie zuvor?