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Jugend als Capability?

Der Capabilities Approach als Basis für eine gerechtigkeits- und ungleichheitstheoretische Jugendforschung

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  • 272 pages
  • 10 hours of reading

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Während sich die Jugendforschung gegenwärtig im Wesentlichen als Transitionsforschung darstellt, deutet diese Arbeit die Jugendphase als eine Capability. Im Anschluss an den Capabilities Approach bringt sie systematisch eine gerechtigkeitstheoretisch fundierte Perspektive in die Jugendforschung ein. In der Jugendforschung dominiert gegenwärtig eine Transitionsperspektive, die eine Abkehr von kritischer Sozialforschung hin zu einer anwendungsorientierten Risikoforschung forciert. Die Autorin setzt diesem Trend eine gerechtigkeitstheoretisch fundierte Forschungsperspektive entgegen. Hierzu entwickelt sie eine jugendtheoretische Lesart des Capabilities Approach, die Jugend selbst als eine Capability deutet. Diese Deutung dient als eine analytische Folie, um Zugänge zu einem Jugendmoratorium und deren ungleiche Verteilung empirisch zu untersuchen. Dabei widmet die Untersuchung der jugendtheoretischen Relevanz eines ungleichen Involviert-Sein in Reproduktionsarbeit besondere Aufmerksamkeit.

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Jugend als Capability?, Zoe Clark

Language
Released
2023
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Title
Jugend als Capability?
Subtitle
Der Capabilities Approach als Basis für eine gerechtigkeits- und ungleichheitstheoretische Jugendforschung
Language
German
Authors
Zoe Clark
Pages
272
ISBN10
3779965380
ISBN13
9783779965381
Series
Description
Während sich die Jugendforschung gegenwärtig im Wesentlichen als Transitionsforschung darstellt, deutet diese Arbeit die Jugendphase als eine Capability. Im Anschluss an den Capabilities Approach bringt sie systematisch eine gerechtigkeitstheoretisch fundierte Perspektive in die Jugendforschung ein. In der Jugendforschung dominiert gegenwärtig eine Transitionsperspektive, die eine Abkehr von kritischer Sozialforschung hin zu einer anwendungsorientierten Risikoforschung forciert. Die Autorin setzt diesem Trend eine gerechtigkeitstheoretisch fundierte Forschungsperspektive entgegen. Hierzu entwickelt sie eine jugendtheoretische Lesart des Capabilities Approach, die Jugend selbst als eine Capability deutet. Diese Deutung dient als eine analytische Folie, um Zugänge zu einem Jugendmoratorium und deren ungleiche Verteilung empirisch zu untersuchen. Dabei widmet die Untersuchung der jugendtheoretischen Relevanz eines ungleichen Involviert-Sein in Reproduktionsarbeit besondere Aufmerksamkeit.