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Goldene Haarnadeln in silbernen Vasen

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  • 228 pages
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Beim Thema »geliebtes Haustier« wird wohl kaum jemand sofort an die Katze im alten China denken. Dass dieses Prädikat jedoch zutrifft, zeigt die vorliegende Untersuchung. Die Katze kam schon im Neolithikum aus ihrer Heimat in Vorderasien nach China. Dort war sie gern gesehen, in den Siedlungen als Wächter der Getreidespeicher, später in Tempeln und Klöstern auch als Beschützer der Schriftrollen und außerdem immer mehr als Gesellschaftstier. Im Europa des 13. Jahrhunderts als »Hexentier« verteufelt und verfolgt, wurde sie zur gleichen Zeit in den Häusern der chinesischen Nobilität nur aufgrund ihrer Schönheit und Geselligkeit gehalten. Hier lag sie auf Brokatkissen, hörte auf einen charmanten Namen, genoss spezielles Katzenfutter und teilte nachts mit ihrem Besitzer das Bett. Ihre auffälligen Fellmuster inspirierten Katzenliebhaber zu ausgefallenen Bezeichnungen; so stand »Goldene Haarnadeln in einer silbernen Vase« für eine weiße Katze mit einem roten Schweif. Diese Studie präsentiert, ganz in der chinesischen Tradition der »biji«, der Pinselnotizen, anhand zahlreicher Darstellungen aus verschiedensten Quellen ein faszinierendes und facettenreiches Bild der Entwicklung der Beziehung Mensch – Katze durch die Jahrhunderte des chinesischen Kaiserreichs.

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Goldene Haarnadeln in silbernen Vasen, Margriet Gabrielle von Kispal

Language
Released
2015
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(Hardcover)
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Title
Goldene Haarnadeln in silbernen Vasen
Language
German
Released
2015
Format
Hardcover
Pages
228
ISBN10
3831644632
ISBN13
9783831644636
Series
Description
Beim Thema »geliebtes Haustier« wird wohl kaum jemand sofort an die Katze im alten China denken. Dass dieses Prädikat jedoch zutrifft, zeigt die vorliegende Untersuchung. Die Katze kam schon im Neolithikum aus ihrer Heimat in Vorderasien nach China. Dort war sie gern gesehen, in den Siedlungen als Wächter der Getreidespeicher, später in Tempeln und Klöstern auch als Beschützer der Schriftrollen und außerdem immer mehr als Gesellschaftstier. Im Europa des 13. Jahrhunderts als »Hexentier« verteufelt und verfolgt, wurde sie zur gleichen Zeit in den Häusern der chinesischen Nobilität nur aufgrund ihrer Schönheit und Geselligkeit gehalten. Hier lag sie auf Brokatkissen, hörte auf einen charmanten Namen, genoss spezielles Katzenfutter und teilte nachts mit ihrem Besitzer das Bett. Ihre auffälligen Fellmuster inspirierten Katzenliebhaber zu ausgefallenen Bezeichnungen; so stand »Goldene Haarnadeln in einer silbernen Vase« für eine weiße Katze mit einem roten Schweif. Diese Studie präsentiert, ganz in der chinesischen Tradition der »biji«, der Pinselnotizen, anhand zahlreicher Darstellungen aus verschiedensten Quellen ein faszinierendes und facettenreiches Bild der Entwicklung der Beziehung Mensch – Katze durch die Jahrhunderte des chinesischen Kaiserreichs.