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Führe dich selbst

Die eigene Lebensenergie als Kraftquelle nutzen

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Vorwort Wenn Sie Ihr Leben aktiv gestalten und sich selbst führen möchten, ist es wichtig, zunächst zu analysieren, wie Menschen funktionieren und welche Faktoren Sie bisher geleitet haben. Dabei gilt es, innere und äußere Impulse zu unterscheiden, die auf Sie einwirken. Oft ringen diese um Einfluss, und manchmal setzt sich eine Kombination durch. Doch haben Sie sich wirklich selbst geführt? Sigmund Freud hat aufgezeigt, dass Menschen ihr Verhalten rational erklären können, während die wahren Beweggründe oft unbewusst sind. Carl Gustav Jung vergleicht das Verhältnis von Bewusstsein zu Unterbewusstsein mit einem Fettauge auf der Suppe: Der größte Teil unseres Verhaltens wird unbewusst gesteuert. Dies kann einerseits praktisch sein, andererseits können alte, nicht situationsgerechte Mechanismen oder frühere Erfahrungen, die nur ähnlich sind, unser Handeln beeinflussen. Das Ideal der Selbststeuerung strebt eine vollständige Bewusstheit über die eigenen Motive an. Diese Vision wird zwar nie vollständig erreichbar sein, weist jedoch den Weg zur persönlichen Entwicklung. Selbstführung ist kein universelles Ideal, sondern hat ihre Wurzeln in der klassischen griechischen Aufklärung und der europäischen Aufklärung, die das Selbstbild vieler westlich geprägter Menschen prägt.

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Führe dich selbst, Winfried Prost

Language
Released
2010
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(Hardcover)
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Subtitle
Die eigene Lebensenergie als Kraftquelle nutzen
Language
German
Publisher
Gabler
Released
2010
Format
Hardcover
Pages
212
ISBN10
3834915106
ISBN13
9783834915108
Series
Description
Vorwort Wenn Sie Ihr Leben aktiv gestalten und sich selbst führen möchten, ist es wichtig, zunächst zu analysieren, wie Menschen funktionieren und welche Faktoren Sie bisher geleitet haben. Dabei gilt es, innere und äußere Impulse zu unterscheiden, die auf Sie einwirken. Oft ringen diese um Einfluss, und manchmal setzt sich eine Kombination durch. Doch haben Sie sich wirklich selbst geführt? Sigmund Freud hat aufgezeigt, dass Menschen ihr Verhalten rational erklären können, während die wahren Beweggründe oft unbewusst sind. Carl Gustav Jung vergleicht das Verhältnis von Bewusstsein zu Unterbewusstsein mit einem Fettauge auf der Suppe: Der größte Teil unseres Verhaltens wird unbewusst gesteuert. Dies kann einerseits praktisch sein, andererseits können alte, nicht situationsgerechte Mechanismen oder frühere Erfahrungen, die nur ähnlich sind, unser Handeln beeinflussen. Das Ideal der Selbststeuerung strebt eine vollständige Bewusstheit über die eigenen Motive an. Diese Vision wird zwar nie vollständig erreichbar sein, weist jedoch den Weg zur persönlichen Entwicklung. Selbstführung ist kein universelles Ideal, sondern hat ihre Wurzeln in der klassischen griechischen Aufklärung und der europäischen Aufklärung, die das Selbstbild vieler westlich geprägter Menschen prägt.