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"Tod den Scholaren!"

Studentische Kriege, Revolten, Exzesse und Krawalle an der Heidelberger Universität von den Anfängen bis zum Ausgang des 20. Jahrhunderts

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  • 224 pages
  • 8 hours of reading

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Vielgestaltig, aber oftmals auch von ermudender Gleichformigkeit und bleierner Tristesse waren die Auseinandersetzungen zwischen Burger und ,civis academicus' an der altberuhmten Heidelberger Hohen Schule. Weniger das Mit- als das Gegeneinander von Stadtbewohner und Universitatsbesucher kennzeichnete das Bild der Rupertina wahrend der vergangenen Jahrhunderte. Nur in sehr engen Grenzen bewegten sich die kulturellen Wechselbeziehungen zwischen der Hohen Schule und ihrer "Wirtsstadt" Heidelberg. Gepragt war das Verhaltnis zwischen Universitat und Stadt vielmehr von standigen Konflikten um die Wahrnehmung ihrer verbrieften Privilegien und weiterer, nicht immer schriftlich fixierter Gravamina. In der Natur der Sache liegt es, dass die in den Archiven versammelten Akten uber larmende Tumulte, blutige Exzesse und handgreifliche Auseinandersetzungen der Universitatsangehorigen weitaus besser unterrichten als uber ihren wissenschaftlichen Fleiss in der Stille der Studierstuben.

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"Tod den Scholaren!", Peter Schroeder

Language
Released
2016
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(Hardcover)
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Title
"Tod den Scholaren!"
Subtitle
Studentische Kriege, Revolten, Exzesse und Krawalle an der Heidelberger Universität von den Anfängen bis zum Ausgang des 20. Jahrhunderts
Language
German
Released
2016
Format
Hardcover
Pages
224
ISBN10
3825365093
ISBN13
9783825365097
Series
Description
Vielgestaltig, aber oftmals auch von ermudender Gleichformigkeit und bleierner Tristesse waren die Auseinandersetzungen zwischen Burger und ,civis academicus' an der altberuhmten Heidelberger Hohen Schule. Weniger das Mit- als das Gegeneinander von Stadtbewohner und Universitatsbesucher kennzeichnete das Bild der Rupertina wahrend der vergangenen Jahrhunderte. Nur in sehr engen Grenzen bewegten sich die kulturellen Wechselbeziehungen zwischen der Hohen Schule und ihrer "Wirtsstadt" Heidelberg. Gepragt war das Verhaltnis zwischen Universitat und Stadt vielmehr von standigen Konflikten um die Wahrnehmung ihrer verbrieften Privilegien und weiterer, nicht immer schriftlich fixierter Gravamina. In der Natur der Sache liegt es, dass die in den Archiven versammelten Akten uber larmende Tumulte, blutige Exzesse und handgreifliche Auseinandersetzungen der Universitatsangehorigen weitaus besser unterrichten als uber ihren wissenschaftlichen Fleiss in der Stille der Studierstuben.