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Verbitterung und Posttraumatische Verbitterungsstörung

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  • 121 pages
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Der Zustand der Verbitterung als Reaktion auf Ungerechtigkeit und Vertrauensbruch ist weit verbreitet. Starke und langanhaltende Verbitterung kann erhebliches Leid für die Betroffenen und ihr Umfeld verursachen. Diese Personen sind oft schwer behandelbar, da sie durch Fatalismus, Aggressivität und Ablehnung von Hilfe gekennzeichnet sind. Häufig führen Fehldiagnosen zu einer langanhaltenden Arbeitsunfähigkeit. Die Neubearbeitung des Themas beschreibt die Posttraumatische Verbitterungsstörung und präsentiert Modelle zur Entstehung und Aufrechterhaltung solcher Zustände, insbesondere im Kontext kognitiver Grundannahmen. Die Behandlung erfolgt praxisorientiert mit Methoden der Weisheitstherapie, einer Form der kognitiven Verhaltenstherapie, die Erkenntnisse der Weisheitspsychologie integriert. Betroffene lernen, ihre innere Kränkung zu verarbeiten, um eine innere „Aussöhnung“ mit den verbitterungsauslösenden Ereignissen zu erreichen. Ziel ist es, aktiv mit der Vergangenheit abzuschließen und eine Neuorientierung in die Zukunft zu ermöglichen. Eine Um- oder Neubewertung des kritischen Ereignisses spielt dabei eine zentrale Rolle. Die Weisheitstherapie bietet verschiedene Methoden, die anhand zahlreicher Beispiele erläutert werden. Abschließend werden sozialmedizinische und forensische Aspekte behandelt, etwa Fragen der Arbeitsunfähigkeit und Schuldfähigkeit.

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Verbitterung und Posttraumatische Verbitterungsstörung, Michael Linden

Language
Released
2023
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Title
Verbitterung und Posttraumatische Verbitterungsstörung
Language
German
Publisher
Hogrefe
Released
2023
Pages
121
ISBN10
3801732002
ISBN13
9783801732004
Series
Description
Der Zustand der Verbitterung als Reaktion auf Ungerechtigkeit und Vertrauensbruch ist weit verbreitet. Starke und langanhaltende Verbitterung kann erhebliches Leid für die Betroffenen und ihr Umfeld verursachen. Diese Personen sind oft schwer behandelbar, da sie durch Fatalismus, Aggressivität und Ablehnung von Hilfe gekennzeichnet sind. Häufig führen Fehldiagnosen zu einer langanhaltenden Arbeitsunfähigkeit. Die Neubearbeitung des Themas beschreibt die Posttraumatische Verbitterungsstörung und präsentiert Modelle zur Entstehung und Aufrechterhaltung solcher Zustände, insbesondere im Kontext kognitiver Grundannahmen. Die Behandlung erfolgt praxisorientiert mit Methoden der Weisheitstherapie, einer Form der kognitiven Verhaltenstherapie, die Erkenntnisse der Weisheitspsychologie integriert. Betroffene lernen, ihre innere Kränkung zu verarbeiten, um eine innere „Aussöhnung“ mit den verbitterungsauslösenden Ereignissen zu erreichen. Ziel ist es, aktiv mit der Vergangenheit abzuschließen und eine Neuorientierung in die Zukunft zu ermöglichen. Eine Um- oder Neubewertung des kritischen Ereignisses spielt dabei eine zentrale Rolle. Die Weisheitstherapie bietet verschiedene Methoden, die anhand zahlreicher Beispiele erläutert werden. Abschließend werden sozialmedizinische und forensische Aspekte behandelt, etwa Fragen der Arbeitsunfähigkeit und Schuldfähigkeit.