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Wir machen nach Halle. Marguerite Friedlaender und Gerhard Marcks

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Die Keramikerin Marguerite Friedlaender (1896–1985) und der Bildhauer Gerhard Marcks (1889–1981) verbindet eine am Bauhaus in Weimar begründete und ab 1925 an der Kunstgewerbeschule Burg Giebichenstein in Halle gefestigte, lebenslange Freundschaft. Sie basiert auf dem von beiden Künstlern getragenen Wissen um die schöpferische Kraft des Handwerks, die Werte von Tradition und individueller Freiheit. Ihre sieben glücklichen Jahre in Halle enden mit der traumatischen Erfahrung der Vertreibung durch die Nationalsozialisten. Für Friedlaender als Jüdin ist das gleichbedeutend mit dem Verlust ihrer Heimat und dem Ende ihrer Karriere als Porzellan-designerin. Für Marcks bedeutet es die Ächtung als „entarteter“ Künstler und den Verlust großer Teile seines Frühwerks. Marguerite Friedlaender ist heute eine vor allem in den USA als Bauhäuslerin berühmte Töpferin und Gerhard Marcks einer der großen figürlichen Bildhauer des 20. Jahrhunderts.

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Wir machen nach Halle. Marguerite Friedlaender und Gerhard Marcks, Marguerite Wildenhain

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2018
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