Explore the latest books of this year!
Bookbot

Metaphysik des Ausgeschlossenen

Über das Verhältnis von Materie, Konstruktion und Realität bei Butler und Kant

Parameters

  • 69 pages
  • 3 hours of reading

More about the book

Judith Butlers These, Geschlecht sei konstruiert, führt seit mehr als 30 Jahren zu ungeklärten Missverständnissen und einander widersprechenden Interpretationen. Diese Arbeit widmet sich dem Butlerschen Konstruktivismus mit epistemologischer Ernsthaftigkeit und erarbeitet die These, dass Butler genau aus den Gründen missverstanden wird, die ihre Philosophie eigens angreift: Denknotwendigkeiten, die die tradierte Metaphysik und ihr dualistischer Begriffsapparat mitbringen. „Materie“ ist kein neutraler oder prädiskursiver Begriff, sondern immer schon in einen vergeschlechtlichten Diskurs eingebettet und fungiert als konstitutiv Ausgeschlossenes. Die Kantische Epistemologie dient hier zum einen als Beispiel einer implizit misogynen Philosophie. Zum anderen wird Kant fruchtbar gemacht sowohl zum Verständnis der Fehlinterpretationen Butlers als auch zum Verständnis der grundsätzlichen epistemologischen Problematik – der Beziehung zwischen Erkenntnissubjekt und „Realität“. Was bedeutet es bei Butler, dass sogar Materielles konstruiert ist, und dennoch real – ohne dass dabei ein idealistischer Begriff von Realität entwickelt wird?

Book purchase

Metaphysik des Ausgeschlossenen, Charlotte Döhrmann

Language
Released
2023
product-detail.submit-box.info.binding
(Paperback)
We’ll email you as soon as we track it down.

Payment methods

No one has rated yet.Add rating

Title
Metaphysik des Ausgeschlossenen
Subtitle
Über das Verhältnis von Materie, Konstruktion und Realität bei Butler und Kant
Language
German
Publisher
Springer VS
Released
2023
Format
Paperback
Pages
69
ISBN10
3658410167
ISBN13
9783658410162
Series
Description
Judith Butlers These, Geschlecht sei konstruiert, führt seit mehr als 30 Jahren zu ungeklärten Missverständnissen und einander widersprechenden Interpretationen. Diese Arbeit widmet sich dem Butlerschen Konstruktivismus mit epistemologischer Ernsthaftigkeit und erarbeitet die These, dass Butler genau aus den Gründen missverstanden wird, die ihre Philosophie eigens angreift: Denknotwendigkeiten, die die tradierte Metaphysik und ihr dualistischer Begriffsapparat mitbringen. „Materie“ ist kein neutraler oder prädiskursiver Begriff, sondern immer schon in einen vergeschlechtlichten Diskurs eingebettet und fungiert als konstitutiv Ausgeschlossenes. Die Kantische Epistemologie dient hier zum einen als Beispiel einer implizit misogynen Philosophie. Zum anderen wird Kant fruchtbar gemacht sowohl zum Verständnis der Fehlinterpretationen Butlers als auch zum Verständnis der grundsätzlichen epistemologischen Problematik – der Beziehung zwischen Erkenntnissubjekt und „Realität“. Was bedeutet es bei Butler, dass sogar Materielles konstruiert ist, und dennoch real – ohne dass dabei ein idealistischer Begriff von Realität entwickelt wird?