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Wie weibliche Freiheit entsteht

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Das Buch thematisiert, was in der Kindheit jeder Frau verborgen blieb: das Spiegelbild des Selbst in einer größeren Frau und die Akzeptanz, dem weiblichen Geschlecht anzugehören. Es geht um die Bildung einer weiblichen Genealogie, beginnend mit einem Beispiel aus der Bibel, dem Verhältnis zwischen Noomi und Rut. Die Autorinnen beschreiben dieses besondere Band als "sich anvertrauen", was bedeutet, nicht nur sich im anderen zu spiegeln, sondern auch Fragen zu stellen und Unterstützung anzubieten, um eine authentische Existenz zu führen. Zentrale Kapitel widmen sich der Rekonstruktion von Fakten und Ideen des italienischen Feminismus. Mit dem Verweis auf das Dokument "Più donne che uomini" wird die Neubewertung der Vergangenheit eingeleitet, gefolgt von einer Reflexion über die Gegenwart. Die Arbeit ist doppelt partiell: Die Fakten der Vergangenheit werden durch die Parteilichkeit der Erinnerung geprägt, während die Gegenwart von einer Positionierung beeinflusst wird. Wenn eine Frau eine Position einnimmt, die ihrem Wunsch und ihren Schwestern treu ist, entsteht aus ihrem Abweichen das Wissen um den Geschlechtsunterschied, was die Vorstellungen von Gerechtigkeit, Gleichheit und Freiheit grundlegend verändert.

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Wie weibliche Freiheit entsteht, Traudel Sattler

Language
Released
1988
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(Paperback)
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Title
Wie weibliche Freiheit entsteht
Language
German
Released
1988
Format
Paperback
ISBN10
3922166466
ISBN13
9783922166467
Series
Description
Das Buch thematisiert, was in der Kindheit jeder Frau verborgen blieb: das Spiegelbild des Selbst in einer größeren Frau und die Akzeptanz, dem weiblichen Geschlecht anzugehören. Es geht um die Bildung einer weiblichen Genealogie, beginnend mit einem Beispiel aus der Bibel, dem Verhältnis zwischen Noomi und Rut. Die Autorinnen beschreiben dieses besondere Band als "sich anvertrauen", was bedeutet, nicht nur sich im anderen zu spiegeln, sondern auch Fragen zu stellen und Unterstützung anzubieten, um eine authentische Existenz zu führen. Zentrale Kapitel widmen sich der Rekonstruktion von Fakten und Ideen des italienischen Feminismus. Mit dem Verweis auf das Dokument "Più donne che uomini" wird die Neubewertung der Vergangenheit eingeleitet, gefolgt von einer Reflexion über die Gegenwart. Die Arbeit ist doppelt partiell: Die Fakten der Vergangenheit werden durch die Parteilichkeit der Erinnerung geprägt, während die Gegenwart von einer Positionierung beeinflusst wird. Wenn eine Frau eine Position einnimmt, die ihrem Wunsch und ihren Schwestern treu ist, entsteht aus ihrem Abweichen das Wissen um den Geschlechtsunterschied, was die Vorstellungen von Gerechtigkeit, Gleichheit und Freiheit grundlegend verändert.