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Vers Mitte des 15. Jahrhunderts bricht im Westen ein gewaltiges Feuer aus, eine Art Epidemie. Männer werden verbrannt, aber vor allem Frauen. Die Hexen gelten als Vertraute des Teufels. So besagen es die Gerüchte, und die zivilen sowie religiösen Richter beweisen es. Sie gehen zum Sabbat, wirken Zauber und verbreiten Krankheit und Tod. Über zwei Jahrhunderte hinweg werden Tausende von Hexen verfolgt, denunziert und gefoltert, bevor sie den Flammen übergeben werden. Erst gegen Ende des 17. Jahrhunderts erheben sich Stimmen, die Vernunft fordern, und allmählich verlöschen die letzten Scheiterhaufen. Der Begriff „Hexerei“ ruft Bilder von Sabbaten, schwarzen Messen, magischen Rezepten und bösen Verzauberungen hervor. Daher wurden die „Hexen“ von der Inquisition verfolgt, auf Scheiterhaufen verbrannt oder auf andere Weise misshandelt. Hexen wurden seit dem Mittelalter für Epidemien, Viehkrankheiten, Missernten, Naturkatastrophen und Kriege verantwortlich gemacht, was zu den Hexenjagden führte, die insbesondere gegen Ende des 16. und in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts den Tod vieler Tausender „Hexen“ zur Folge hatten.
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Hexensabbat, Jean-Michel Sallmann
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