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Familie und Verwandschaft im antiken Rom

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  • 256 pages
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Wie unterschieden sich die familiären Beziehungen im antiken Rom von unseren eigenen? Welche Metaphern verwendeten die Römer, um Abstraktionen wie Zeit auszudrücken? Was können wir aus den kulturellen Symbolen ihrer Religion und Literatur lernen? Maurizio Bettini untersucht in "Familie und Verwandtschaft im antiken Rom" eine Reihe von sozialen, ethischen und religiösen Fragen, die charakteristisch für die römische Kultur in der klassischen Periode sind. Bettini beginnt mit der Analyse des Verwandtschaftssystems innerhalb der erweiterten römischen Familie. Er zeigt, wie der "strenge" römische Vater und die "nachsichtige" römische Mutter ihre genauen Gegenstücke im rauen "Vaterbruder" (patruus) und dem toleranten "Mutterbruder" (avunculus) hatten. Er diskutiert die komplexe römische räumliche Auffassung von Zeit (in der die Zukunft beispielsweise sowohl "hinter" als auch "vor" uns liegen konnte) und wendet seine Erkenntnisse in einer Analyse der römischen Literatur und Kultur an. Zudem untersucht er die kulturellen Symbole der Biene, des Schmetterlings und der Fledermaus, die alle die Überlebensfähigkeit der menschlichen Seele nach dem Tod repräsentierten.

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Familie und Verwandschaft im antiken Rom, Maurizio Bettini

Language
Released
1992
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Title
Familie und Verwandschaft im antiken Rom
Language
German
Publisher
Campus-Verl.
Released
1992
Pages
256
ISBN10
3593346370
ISBN13
9783593346373
Series
Description
Wie unterschieden sich die familiären Beziehungen im antiken Rom von unseren eigenen? Welche Metaphern verwendeten die Römer, um Abstraktionen wie Zeit auszudrücken? Was können wir aus den kulturellen Symbolen ihrer Religion und Literatur lernen? Maurizio Bettini untersucht in "Familie und Verwandtschaft im antiken Rom" eine Reihe von sozialen, ethischen und religiösen Fragen, die charakteristisch für die römische Kultur in der klassischen Periode sind. Bettini beginnt mit der Analyse des Verwandtschaftssystems innerhalb der erweiterten römischen Familie. Er zeigt, wie der "strenge" römische Vater und die "nachsichtige" römische Mutter ihre genauen Gegenstücke im rauen "Vaterbruder" (patruus) und dem toleranten "Mutterbruder" (avunculus) hatten. Er diskutiert die komplexe römische räumliche Auffassung von Zeit (in der die Zukunft beispielsweise sowohl "hinter" als auch "vor" uns liegen konnte) und wendet seine Erkenntnisse in einer Analyse der römischen Literatur und Kultur an. Zudem untersucht er die kulturellen Symbole der Biene, des Schmetterlings und der Fledermaus, die alle die Überlebensfähigkeit der menschlichen Seele nach dem Tod repräsentierten.