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Der Faschismus und seine demokratische Bewältigung

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Faschismus wird oft als das Gegenteil von Demokratie betrachtet, ein System, das alle Errungenschaften der modernen Politik negiert. Dennoch bleibt die Warnung vor einer möglichen Wiederkehr des Faschismus relevant, selbst 50 Jahre nach dem Ende Hitlers. Demokraten sehen Faschismus als Bedrohung, die nur durch ständige Anstrengungen bekämpft werden kann. Doch wie kann das sein, wenn Demokratie und Faschismus als unvereinbar gelten? Demokraten lehnen Faschismus ab, haben jedoch zahlreiche nationale „Probleme“, insbesondere sozialpolitischer Natur, die Faschisten als Ansatzpunkte nutzen könnten. Der politische Entwurf des Faschismus könnte nicht so grundlegend anders sein als der demokratische. Wäre die Geschichte nicht bekannt, könnten Demokraten in ihrer strikten Ablehnung des Faschismus verwundbar erscheinen. Nach Auschwitz ist die Sache klar, und eine politische Kritik des Faschismus wird vermieden, da sie für Demokraten schwierig ist. Radikalere Antifaschisten kritisieren die bestehende Demokratie und sehen sie als Abwärtstrend zum Faschismus. Auch sie operieren mit der „Unvergleichbarkeit“ der beiden Systeme, ziehen jedoch andere Grenzen. Ein sachlicher Vergleich zwischen Demokratie und Faschismus ist von praktischem Interesse und bietet wertvolle Einsichten in die nationalsozialistische Herrschaft sowie die Kritik der damaligen und heutigen Gegner des Faschismus.

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Der Faschismus und seine demokratische Bewältigung, Konrad Hecker

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1996
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(Paperback)
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