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Politische Philosophie

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  • 212 pages
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Wolfgang Leidhold stellt in seiner Politischen Philosophie die Grundlagen der Philosophie neu und präsentiert eine eigenständige Konzeption. Politische Philosophie wird als Denken verstanden, das die Philosophie aus einer politischen Perspektive beginnt und nicht nur als philosophische Betrachtung von Politik. Sie überschreitet die herkömmlichen Disziplinengrenzen und zeigt, dass Erfahrung, Wissen und Handeln stets politisch sind und in einer kommunikativen Polis verankert sind. Dies erweitert den Problemhorizont der Philosophie und umfasst Konzepte von Erfahrung und Begriff, Zeit und Sein sowie das Verhältnis von Person und politischer Existenz. Leidhold rehabilitiert einen nicht-empiristischen Erfahrungsbegriff und entwickelt aus der Erfahrung von Identität und Differenz eine neue Ordnung der Dinge, was zu einer grundlegenden Neubestimmung des Verhältnisses von Zeit und Sein führt. Zeit wird zur metaphysischen Schlüsselkategorie, was eine Abkehr von der klassischen Seinsmetaphysik bedeutet. Abschließend reflektiert er über die Humanität der Person, die sich nur im politischen Ensemble verwirklicht. Diese politische Konzeption muss in einer modernen Hochtechnologie-Gesellschaft neu gedacht werden. Leitbegriffe sind Partizipation, Repräsentation, Kommunikation und Gerechtigkeit. Prof. Claus-E. Bärsch beschreibt das Werk als originell und spannend, das die existenziellen, kognitiven und politischen Implikationen klar und subtil

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Politische Philosophie, Wolfgang Leidhold

Language
Released
2003
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(Paperback),
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Damaged
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Title
Politische Philosophie
Language
German
Released
2003
Format
Paperback
Pages
212
ISBN10
3826027558
ISBN13
9783826027550
Series
Description
Wolfgang Leidhold stellt in seiner Politischen Philosophie die Grundlagen der Philosophie neu und präsentiert eine eigenständige Konzeption. Politische Philosophie wird als Denken verstanden, das die Philosophie aus einer politischen Perspektive beginnt und nicht nur als philosophische Betrachtung von Politik. Sie überschreitet die herkömmlichen Disziplinengrenzen und zeigt, dass Erfahrung, Wissen und Handeln stets politisch sind und in einer kommunikativen Polis verankert sind. Dies erweitert den Problemhorizont der Philosophie und umfasst Konzepte von Erfahrung und Begriff, Zeit und Sein sowie das Verhältnis von Person und politischer Existenz. Leidhold rehabilitiert einen nicht-empiristischen Erfahrungsbegriff und entwickelt aus der Erfahrung von Identität und Differenz eine neue Ordnung der Dinge, was zu einer grundlegenden Neubestimmung des Verhältnisses von Zeit und Sein führt. Zeit wird zur metaphysischen Schlüsselkategorie, was eine Abkehr von der klassischen Seinsmetaphysik bedeutet. Abschließend reflektiert er über die Humanität der Person, die sich nur im politischen Ensemble verwirklicht. Diese politische Konzeption muss in einer modernen Hochtechnologie-Gesellschaft neu gedacht werden. Leitbegriffe sind Partizipation, Repräsentation, Kommunikation und Gerechtigkeit. Prof. Claus-E. Bärsch beschreibt das Werk als originell und spannend, das die existenziellen, kognitiven und politischen Implikationen klar und subtil