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Diskurse des Politischen

Zwischen Re- und Dekonstruktion

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  • 330 pages
  • 12 hours of reading

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Dietmar Wetzel unternimmt eine diskurskritisch-vergleichenden Lektüre zweier Theorielinien der neueren Sozialphilosophie: identitäts- versus alteritätsorientierte Konzepte. Das Denken des Ethischen und des Politischen wird dabei anhand einer Beschäftigung mit Schlüsselbegriffen, Konstellationen und Figuren der Gegenwartsgesellschaft thematisch an Gerechtigkeit, Geschlecht, Dritte(m) und Gemeinschaft ausgerichtet. Soziologische Essays, dem Intellektuellen, der Hausfrau, dem Grenzpolizisten und dem Flüchtling gewidmet sind, komplementieren die Analysen. So kann gezeigt werden, daß differenztheoretische Positionen (Lévinas/Derrida) den Begriff der Gerechtigkeit um Aspekte der Fürsorge und der moralischen Gefühle erweitern müssen (Benhabib, Cornell). Da im Übergang der Ich-Anderer-Beziehung zu „ordentlichen Bezügen“ das Dritte eine grundlegende Rolle spielt, läßt sich Gemeinschaftsbildung nicht mehr im Sinne natural bzw. religiös begründeter Nachbarschaft (Kommunitarismus), sondern nur als stets neu zu legitimierende und variierende Kultivierung von Andersheit begreifen.

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Diskurse des Politischen, Dietmar J. Wetzel

Language
Released
2003
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(Paperback)
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Title
Diskurse des Politischen
Subtitle
Zwischen Re- und Dekonstruktion
Language
German
Publisher
Fink
Released
2003
Format
Paperback
Pages
330
ISBN10
3770538404
ISBN13
9783770538409
Series
Description
Dietmar Wetzel unternimmt eine diskurskritisch-vergleichenden Lektüre zweier Theorielinien der neueren Sozialphilosophie: identitäts- versus alteritätsorientierte Konzepte. Das Denken des Ethischen und des Politischen wird dabei anhand einer Beschäftigung mit Schlüsselbegriffen, Konstellationen und Figuren der Gegenwartsgesellschaft thematisch an Gerechtigkeit, Geschlecht, Dritte(m) und Gemeinschaft ausgerichtet. Soziologische Essays, dem Intellektuellen, der Hausfrau, dem Grenzpolizisten und dem Flüchtling gewidmet sind, komplementieren die Analysen. So kann gezeigt werden, daß differenztheoretische Positionen (Lévinas/Derrida) den Begriff der Gerechtigkeit um Aspekte der Fürsorge und der moralischen Gefühle erweitern müssen (Benhabib, Cornell). Da im Übergang der Ich-Anderer-Beziehung zu „ordentlichen Bezügen“ das Dritte eine grundlegende Rolle spielt, läßt sich Gemeinschaftsbildung nicht mehr im Sinne natural bzw. religiös begründeter Nachbarschaft (Kommunitarismus), sondern nur als stets neu zu legitimierende und variierende Kultivierung von Andersheit begreifen.