Explore the latest books of this year!
Bookbot

Differenzen zwischen Frauen

Zur Positionsbestimmung und Kritik des Postmodernen Feminismus

More about the book

Differenzen zwischen Frauen: Seit dem Beginn der Neunziger Jahre ist die feministische Kritik an einer universal angenommenen 'Schwesternschaft' auch im deutschsprachigen Raum populär geworden. Die neue Aufmerksamkeit, die vor allem von postmodern-feministischer Seite gegenüber den 'multiplen weiblichen Identitäten' eingefordert wird, reiht sich ein in die Betonung von Verschiedenheit, Pluralität und des Lokalen – eine Entwicklung, die die Beschäftigung mit Geschlechterverhältnis und Gesellschaft in den Hintergrund hat treten lassen. Es stellt sich daher die Frage, ob die Debatte um die Differenzen die feministische Kritik- und Handlungsfähigkeit wirklich erweitert hat. Kann der zerteilende Blick überhaupt noch emanzipatorische Perspektiven freilegen? Jutta Sommerbauer diskutiert die unterschiedlichen Ansätze der 'Differenzen-Theoretikerinnen' und zeigt, dass sie vor allem zu einem Beliebigwerden feministischer Theorie sowie einer Verwicklung in endlose Auseinandersetzungen um Identitäten geführt haben. Ausgehend von dieser Analyse entwickelt sie abschließend Vorschläge, wie feministische Theorie ihre gesellschaftskritische Orientierung wieder aufnehmen könnte.

Book purchase

Differenzen zwischen Frauen, Jutta Sommerbauer

Language
Released
2003
product-detail.submit-box.info.binding
(Paperback)
We’ll email you as soon as we track it down.

Payment methods

No one has rated yet.Add rating

Title
Differenzen zwischen Frauen
Subtitle
Zur Positionsbestimmung und Kritik des Postmodernen Feminismus
Language
German
Publisher
Unrast Verlag
Released
2003
Format
Paperback
ISBN10
3897713004
ISBN13
9783897713000
Series
Description
Differenzen zwischen Frauen: Seit dem Beginn der Neunziger Jahre ist die feministische Kritik an einer universal angenommenen 'Schwesternschaft' auch im deutschsprachigen Raum populär geworden. Die neue Aufmerksamkeit, die vor allem von postmodern-feministischer Seite gegenüber den 'multiplen weiblichen Identitäten' eingefordert wird, reiht sich ein in die Betonung von Verschiedenheit, Pluralität und des Lokalen – eine Entwicklung, die die Beschäftigung mit Geschlechterverhältnis und Gesellschaft in den Hintergrund hat treten lassen. Es stellt sich daher die Frage, ob die Debatte um die Differenzen die feministische Kritik- und Handlungsfähigkeit wirklich erweitert hat. Kann der zerteilende Blick überhaupt noch emanzipatorische Perspektiven freilegen? Jutta Sommerbauer diskutiert die unterschiedlichen Ansätze der 'Differenzen-Theoretikerinnen' und zeigt, dass sie vor allem zu einem Beliebigwerden feministischer Theorie sowie einer Verwicklung in endlose Auseinandersetzungen um Identitäten geführt haben. Ausgehend von dieser Analyse entwickelt sie abschließend Vorschläge, wie feministische Theorie ihre gesellschaftskritische Orientierung wieder aufnehmen könnte.