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Ein springender Brunnen

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  • 413 pages
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Ein Meisterwerk, das die letzten Jahre von Martin Walser in neuem Licht erscheinen lässt. Trotz der Vorwürfe, er sei nationalistisch geworden, hat er nun den Friedenspreis des deutschen Buchhandels erhalten, was neue Missverständnisse hervorrufen könnte. Doch sein neuestes Werk, ein langgeplantes, quasi autobiografisches Alterswerk, wird nicht vergehen. Es entführt uns in die Kindheit des kleinen Johann, der ab seinem fünften Lebensjahr in Wasserburg am Bodensee im Jahr 1932 aufwächst. Johanns Eltern betreiben eine kleine Gastwirtschaft, stets am Rande des Ruins. Der Vater, ein Schöngeist und geschäftlicher Unglücksrabe, prägt Johanns Leben und fördert seine poetische Ader. Die Mutter, eine bigotte und tüchtige Frau, hält das Geschäft am Laufen. Walser bringt eine Vielzahl bizarres Dorfpersonal ins Spiel und beschreibt Johanns erste Liebe zu einem Artistenmädchen aus einem Wanderzirkus auf wunderbare Weise. Die politischen Veränderungen, wie das Auftauchen der Braunhemden und die Mitgliedschaft seiner Mutter in der Partei, werden unaufgeregt aus der Perspektive des Jungen geschildert. So begleiten wir Johann in den Krieg, während er Gedichte verfasst und schließlich in sein geliebtes Wasserburg zurückkehrt. Walser gelingt es, diese bewegende Geschichte so nahbar zu erzählen, dass wir erkennen: So sieht also ein Meisterwerk aus!

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Ein springender Brunnen, Martin Walser

Language
Released
2001
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(Paperback)
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3.8
Very Good
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Language
German
Publisher
Suhrkamp
Released
2001
Format
Paperback
Pages
413
ISBN10
3518398563
ISBN13
9783518398562
Series
First published
1998
Original title
Ein springender Brunnen
Rating
3.75 out of 5
Description
Ein Meisterwerk, das die letzten Jahre von Martin Walser in neuem Licht erscheinen lässt. Trotz der Vorwürfe, er sei nationalistisch geworden, hat er nun den Friedenspreis des deutschen Buchhandels erhalten, was neue Missverständnisse hervorrufen könnte. Doch sein neuestes Werk, ein langgeplantes, quasi autobiografisches Alterswerk, wird nicht vergehen. Es entführt uns in die Kindheit des kleinen Johann, der ab seinem fünften Lebensjahr in Wasserburg am Bodensee im Jahr 1932 aufwächst. Johanns Eltern betreiben eine kleine Gastwirtschaft, stets am Rande des Ruins. Der Vater, ein Schöngeist und geschäftlicher Unglücksrabe, prägt Johanns Leben und fördert seine poetische Ader. Die Mutter, eine bigotte und tüchtige Frau, hält das Geschäft am Laufen. Walser bringt eine Vielzahl bizarres Dorfpersonal ins Spiel und beschreibt Johanns erste Liebe zu einem Artistenmädchen aus einem Wanderzirkus auf wunderbare Weise. Die politischen Veränderungen, wie das Auftauchen der Braunhemden und die Mitgliedschaft seiner Mutter in der Partei, werden unaufgeregt aus der Perspektive des Jungen geschildert. So begleiten wir Johann in den Krieg, während er Gedichte verfasst und schließlich in sein geliebtes Wasserburg zurückkehrt. Walser gelingt es, diese bewegende Geschichte so nahbar zu erzählen, dass wir erkennen: So sieht also ein Meisterwerk aus!