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Bekenntnisse einer Geizigen

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  • 139 pages
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Als Zehnjährige klaut sie Bleistifte, um Taschengeld zu sparen. Mit fünfzehn verbringt sie Silvester lieber mit Babysitten, denn das wird doppelt bezahlt. Mit zwanzig kann sie an keinem Schnäppchen vorbeigehen, entwickelt eine Vorliebe für Vorratspackungen und wird zum Geier, wenn ein Geschäft Konkurs macht. Das Restaurant meidet sie, denn die bevorstehende Rechnung verdirbt ihr den Appetit. Miete zahlen bedeutet für sie Geldverschwendung, was das Wohnen zur Qual macht. Da sie nur noch über Geld redet, hat sie kaum noch Sex mit ihrem Mann. Catherine Cusset gesteht alles: die großen Geheimnisse und kleinen Peinlichkeiten. Geld hat sie zur Königin, aber auch zur Sklavin gemacht. Sie bekennt: “Ich bin geizig, wäre es aber lieber nicht.” Sie wünscht sich, einmal das T-Shirt zu kaufen, das ihr gefällt, anstatt den billigen Zehnerpack. Einmal im Taxi zurücklehnen zu können, ohne auf das Taxameter zu starren, und im Restaurant die Rechnung für alle zu übernehmen, wäre ihr Traum. Mit großer Offenheit und Selbstironie thematisiert Cusset Obsessionen und Paranoia, die mit Geld verbunden sind. Ihre Erzählung ist ein Vergnügen mit befreiender Wirkung, das den Leser zum Schmunzeln bringt und zur Genussfähigkeit ermuntert.

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Bekenntnisse einer Geizigen, Catherine Cusset

Language
Released
2003
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(Paperback)
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Title
Bekenntnisse einer Geizigen
Language
German
Publisher
Ed. Ebersbach
Released
2003
Format
Paperback
Pages
139
ISBN10
3934703615
ISBN13
9783934703612
Series
Description
Als Zehnjährige klaut sie Bleistifte, um Taschengeld zu sparen. Mit fünfzehn verbringt sie Silvester lieber mit Babysitten, denn das wird doppelt bezahlt. Mit zwanzig kann sie an keinem Schnäppchen vorbeigehen, entwickelt eine Vorliebe für Vorratspackungen und wird zum Geier, wenn ein Geschäft Konkurs macht. Das Restaurant meidet sie, denn die bevorstehende Rechnung verdirbt ihr den Appetit. Miete zahlen bedeutet für sie Geldverschwendung, was das Wohnen zur Qual macht. Da sie nur noch über Geld redet, hat sie kaum noch Sex mit ihrem Mann. Catherine Cusset gesteht alles: die großen Geheimnisse und kleinen Peinlichkeiten. Geld hat sie zur Königin, aber auch zur Sklavin gemacht. Sie bekennt: “Ich bin geizig, wäre es aber lieber nicht.” Sie wünscht sich, einmal das T-Shirt zu kaufen, das ihr gefällt, anstatt den billigen Zehnerpack. Einmal im Taxi zurücklehnen zu können, ohne auf das Taxameter zu starren, und im Restaurant die Rechnung für alle zu übernehmen, wäre ihr Traum. Mit großer Offenheit und Selbstironie thematisiert Cusset Obsessionen und Paranoia, die mit Geld verbunden sind. Ihre Erzählung ist ein Vergnügen mit befreiender Wirkung, das den Leser zum Schmunzeln bringt und zur Genussfähigkeit ermuntert.