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Rummelplatz

Roman

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„Ein Buch, das förmlich vibriert vom wüsten Leben.“ Literaturen. Die Veröffentlichung dieses bedeutenden deutschen Nachkriegsromans war eine Sensation. In keinem anderen Werk werden die Gründerjahre in Deutschland so ungeschönt und literarisch gelungen dargestellt. Nach dreißig Jahren wurde Werner Bräunig als herausragender Autor entdeckt, dessen frühes Ableben ein bemerkenswertes Werk hinterließ. Vier Jahre nach Kriegsende sind die Entwurzelung und der desolate Zustand der Menschen schlimmer als die Ruinen. In der Wismut-AG, einem großen Uranbergbau-Betrieb im Erzgebirge, treffen Kriegsheimkehrer und Glücksritter, Aufsässige und Idealisten, deutsche Bergleute und sowjetische Schachtleitung aufeinander. Dieser Staat im Staate spiegelt die Situation in der neugegründeten Republik wider, mit einem verbissenen Aufbauwillen und sich abzeichnenden Fehlentwicklungen. Gleichzeitig bestehen vielfältige Verbindungen zur anderen Seite des Eisernen Vorhangs, wo das Leben durch Care-Pakete und den Marshallplan leichter erscheint. Bräunig hat ein ungeschminktes Bild der frühen Jahre in Ost und West geschaffen, was zur offiziellen Kritik von Ulbricht und Honecker führte und eine Veröffentlichung verhinderte. „Hätte Bräunig weitergearbeitet, wäre er neben Grass, Walser und Böll angekommen.“ Süddeutsche Zeitung. „Ein großes Buch.“ Günter Grass. „Einer der besten deutschen Nachkriegsromane. Sensationell!“ Die Zeit. „Ein Ereignis.“ Der Spiegel.

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Rummelplatz, Werner Bräunig

Language
Released
2008
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(Paperback),
Book condition
Damaged
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€2.39

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4.0
Very Good
130 Ratings

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Title
Rummelplatz
Subtitle
Roman
Language
German
Released
2008
Format
Paperback
Pages
768
ISBN10
3746624606
ISBN13
9783746624600
Series
Original title
Rummelplatz
Rating
4 out of 5
Description
„Ein Buch, das förmlich vibriert vom wüsten Leben.“ Literaturen. Die Veröffentlichung dieses bedeutenden deutschen Nachkriegsromans war eine Sensation. In keinem anderen Werk werden die Gründerjahre in Deutschland so ungeschönt und literarisch gelungen dargestellt. Nach dreißig Jahren wurde Werner Bräunig als herausragender Autor entdeckt, dessen frühes Ableben ein bemerkenswertes Werk hinterließ. Vier Jahre nach Kriegsende sind die Entwurzelung und der desolate Zustand der Menschen schlimmer als die Ruinen. In der Wismut-AG, einem großen Uranbergbau-Betrieb im Erzgebirge, treffen Kriegsheimkehrer und Glücksritter, Aufsässige und Idealisten, deutsche Bergleute und sowjetische Schachtleitung aufeinander. Dieser Staat im Staate spiegelt die Situation in der neugegründeten Republik wider, mit einem verbissenen Aufbauwillen und sich abzeichnenden Fehlentwicklungen. Gleichzeitig bestehen vielfältige Verbindungen zur anderen Seite des Eisernen Vorhangs, wo das Leben durch Care-Pakete und den Marshallplan leichter erscheint. Bräunig hat ein ungeschminktes Bild der frühen Jahre in Ost und West geschaffen, was zur offiziellen Kritik von Ulbricht und Honecker führte und eine Veröffentlichung verhinderte. „Hätte Bräunig weitergearbeitet, wäre er neben Grass, Walser und Böll angekommen.“ Süddeutsche Zeitung. „Ein großes Buch.“ Günter Grass. „Einer der besten deutschen Nachkriegsromane. Sensationell!“ Die Zeit. „Ein Ereignis.“ Der Spiegel.