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Die Himmelsleiter

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Der Schweizer Physiker und Nobelpreisträger Massimo Altomonte stirbt bei einem mysteriösen Unfall. Thomas Heilant, ein Journalist und ehemaliger Weggefährte Altomontes, reist nach Genf, um die Umstände seines Todes zu klären. Während seiner Ermittlungen gerät er zunehmend ins Zentrum der Geschehnisse. Die Ereignisse, die sich Ende Dezember 1989 in der Schweiz entfalten, haben ihren Ursprung mehr als zwei Jahrzehnte zuvor in Heidelberg. Auf der Suche nach einem eigenen Weg zwischen politischem Radikalismus und fanatischem Forscherdrang kann der Ich-Erzähler sich nicht heraushalten. Zunächst von den Tätern des Wortes eingeholt, sieht er sich nun den Jüngern des Chaos gegenüber. Während Thomas Heilant die Schicksale der Hauptpersonen über die Jahre 1968 und 1977 verknüpft, gibt es einen anderen, der die Fäden tatsächlich in der Hand hält – dessen Identität bleibt dem Leser bis zum Schluss verborgen. Was als Kriminalroman beginnt, entfaltet sich zu einem komplexen Wechselspiel aus psychologischen, philosophischen und politischen Elementen, das schließlich eine überraschende Lösung offenbart. Der Ich-Erzähler und der Leser suchen nach einer Wirklichkeit, die schichtweise freigelegt werden muss. Die Himmelsleiter symbolisiert die Suche nach dem Absoluten und das damit verbundene Scheitern. Thomas Heilant erkennt, dass auch ihm eine tragische Rolle zugedacht wurde – er ist sowohl Henker als auch Opfer. Die Himmelsleiter wird für ihn

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Die Himmelsleiter, Marco Lalli

Language
Released
2000
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(Paperback)
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Language
German
Publisher
Scherz
Released
2000
Format
Paperback
Pages
224
ISBN10
3502517436
ISBN13
9783502517436
Series
Description
Der Schweizer Physiker und Nobelpreisträger Massimo Altomonte stirbt bei einem mysteriösen Unfall. Thomas Heilant, ein Journalist und ehemaliger Weggefährte Altomontes, reist nach Genf, um die Umstände seines Todes zu klären. Während seiner Ermittlungen gerät er zunehmend ins Zentrum der Geschehnisse. Die Ereignisse, die sich Ende Dezember 1989 in der Schweiz entfalten, haben ihren Ursprung mehr als zwei Jahrzehnte zuvor in Heidelberg. Auf der Suche nach einem eigenen Weg zwischen politischem Radikalismus und fanatischem Forscherdrang kann der Ich-Erzähler sich nicht heraushalten. Zunächst von den Tätern des Wortes eingeholt, sieht er sich nun den Jüngern des Chaos gegenüber. Während Thomas Heilant die Schicksale der Hauptpersonen über die Jahre 1968 und 1977 verknüpft, gibt es einen anderen, der die Fäden tatsächlich in der Hand hält – dessen Identität bleibt dem Leser bis zum Schluss verborgen. Was als Kriminalroman beginnt, entfaltet sich zu einem komplexen Wechselspiel aus psychologischen, philosophischen und politischen Elementen, das schließlich eine überraschende Lösung offenbart. Der Ich-Erzähler und der Leser suchen nach einer Wirklichkeit, die schichtweise freigelegt werden muss. Die Himmelsleiter symbolisiert die Suche nach dem Absoluten und das damit verbundene Scheitern. Thomas Heilant erkennt, dass auch ihm eine tragische Rolle zugedacht wurde – er ist sowohl Henker als auch Opfer. Die Himmelsleiter wird für ihn