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Neun Leben

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Neun Menschen im heutigen Indien, neun Menschen, deren Leben auf ganz verschiedene Weise durch eine selbstverständliche Beziehung zum Göttlichen geprägt ist. Einer von ihnen ist Hari Das, ein unbedeutender Gefängniswärter, doch ein Mal im Jahr wird er selbst zu einem Gott, indem er einen heiligen Tanz vollführt; dann genießt er die Anerkennung all jener, die ihn sonst niemals beachten würden. Eine andere ist die jainistische Nonne Mataji, die der Welt und in letzter Konsequenz dem eigenen Leben entsagt. Wir begegnen Tempeldienerinnen und Epensängern, Menschen, die dem Sufismus anhängen oder tantrische Rituale am Leben erhalten. Und wir lernen Srikanda Stapathy kennen, den Bronzegießer, dessen Familie seit Jahrhunderten den Götterstatuen Leben einhaucht, doch sein Sohn will lieber Computerprogrammierer werden. William Dalrymple begegnet seinen Protagonisten mit tiefem Respekt. Er wertet nicht, lässt sie vielmehr selbst von ihrem Leben erzählen. Und so lesen wir wahre Geschichten, lesen von den unterschiedlichsten Glaubensrichtungen wie auch den unterschiedlichsten Regionen des Subkontinents. Das Buch stand monatelang auf Platz 1 der indischen Bestsellerliste - ein Hinweis darauf, wie nahe Dalrymple dem Herzen dieser Kultur kommt.

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Neun Leben, William Dalrymple

Language
Released
2011
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(Hardcover)
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4.1
Very Good
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Language
German
Publisher
Berlin-Verl.
Released
2011
Format
Hardcover
ISBN10
3827009170
ISBN13
9783827009173
Series
First published
2009
Original title
Nine Lives: In Search of the Sacred in Modern India
Rating
4.05 out of 5
Description
Neun Menschen im heutigen Indien, neun Menschen, deren Leben auf ganz verschiedene Weise durch eine selbstverständliche Beziehung zum Göttlichen geprägt ist. Einer von ihnen ist Hari Das, ein unbedeutender Gefängniswärter, doch ein Mal im Jahr wird er selbst zu einem Gott, indem er einen heiligen Tanz vollführt; dann genießt er die Anerkennung all jener, die ihn sonst niemals beachten würden. Eine andere ist die jainistische Nonne Mataji, die der Welt und in letzter Konsequenz dem eigenen Leben entsagt. Wir begegnen Tempeldienerinnen und Epensängern, Menschen, die dem Sufismus anhängen oder tantrische Rituale am Leben erhalten. Und wir lernen Srikanda Stapathy kennen, den Bronzegießer, dessen Familie seit Jahrhunderten den Götterstatuen Leben einhaucht, doch sein Sohn will lieber Computerprogrammierer werden. William Dalrymple begegnet seinen Protagonisten mit tiefem Respekt. Er wertet nicht, lässt sie vielmehr selbst von ihrem Leben erzählen. Und so lesen wir wahre Geschichten, lesen von den unterschiedlichsten Glaubensrichtungen wie auch den unterschiedlichsten Regionen des Subkontinents. Das Buch stand monatelang auf Platz 1 der indischen Bestsellerliste - ein Hinweis darauf, wie nahe Dalrymple dem Herzen dieser Kultur kommt.