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Hundert Jahre Einsamkeit

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Das Jahrhundertbuch in Neuübersetzung ist ein Klassiker, der immer wieder lesenswert ist. Gabriel García Márquez erzielte 1967 mit seinem Roman »Hundert Jahre Einsamkeit« seinen Durchbruch als Schriftsteller. Die Familiensaga um das kolumbianische Dorf Macondo zählt zu den modernen Klassikern der Weltliteratur. Sie erzählt vom Aufstieg und Niedergang der Familie Buendía und des von ihr gegründeten Dorfes, das zunächst paradiesisch wirkt. Abgeschottet von der Außenwelt, ist Macondo der Schauplatz, an dem sich geschichtliche Entwicklungen sowie menschliche Träume und Alpträume wiederholen. Die Erzählung beleuchtet das Leben und Sterben der Buendías, ihre Abenteuerlust, Erfindungsgabe, Triumphe und Niederlagen, sowie die Vitalität der Männer und die Klugheit der Frauen. Fantastische und realistische Elemente stehen nebeneinander, Mythos und Wirklichkeit verschmelzen. Im Mikrokosmos Macondo offenbart Márquez die geschichtliche Realität Lateinamerikas und die Tragödie seiner Einsamkeit. Die Neuübersetzung von Dagmar Ploetz, einer Spezialistin für García Márquez, hebt die unterschiedlichen stilistischen Ebenen des Romans hervor: pathetisch, witzig, lapidar, episch und poetisch. So bietet sie einen Blick auf die Welt, der auch den Erfahrungen des 21. Jahrhunderts standhält.

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Hundert Jahre Einsamkeit, Gabriel García Márquez

Language
Released
2017
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(Hardcover)
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4.5
Very Good
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Language
German
Released
2017
Format
Hardcover
ISBN10
3462050214
ISBN13
9783462050219
Series
First published
1967
Original title
Cien años de soledad
Rating
4.45 out of 5
Description
Das Jahrhundertbuch in Neuübersetzung ist ein Klassiker, der immer wieder lesenswert ist. Gabriel García Márquez erzielte 1967 mit seinem Roman »Hundert Jahre Einsamkeit« seinen Durchbruch als Schriftsteller. Die Familiensaga um das kolumbianische Dorf Macondo zählt zu den modernen Klassikern der Weltliteratur. Sie erzählt vom Aufstieg und Niedergang der Familie Buendía und des von ihr gegründeten Dorfes, das zunächst paradiesisch wirkt. Abgeschottet von der Außenwelt, ist Macondo der Schauplatz, an dem sich geschichtliche Entwicklungen sowie menschliche Träume und Alpträume wiederholen. Die Erzählung beleuchtet das Leben und Sterben der Buendías, ihre Abenteuerlust, Erfindungsgabe, Triumphe und Niederlagen, sowie die Vitalität der Männer und die Klugheit der Frauen. Fantastische und realistische Elemente stehen nebeneinander, Mythos und Wirklichkeit verschmelzen. Im Mikrokosmos Macondo offenbart Márquez die geschichtliche Realität Lateinamerikas und die Tragödie seiner Einsamkeit. Die Neuübersetzung von Dagmar Ploetz, einer Spezialistin für García Márquez, hebt die unterschiedlichen stilistischen Ebenen des Romans hervor: pathetisch, witzig, lapidar, episch und poetisch. So bietet sie einen Blick auf die Welt, der auch den Erfahrungen des 21. Jahrhunderts standhält.