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Die Sache im Baum begann, ihr Aussehen zu verändern. Gleitend von Ast zu Ast, zog sie sich mit einer langen, geschwungenen Bewegung zusammen, wechselte unmerklich von Grün zu Gelb, dann zu Orange, um schließlich einen bräunlichen Farbton anzunehmen. Der ursprüngliche Schwanz, jetzt auf einen dicken Stumpf reduziert, teilte sich, während die kompakte Masse des neuen Körpers anschwoll und neue Gliedmaßen hervorbrachte. Ein Kopf erschien, der eine Reihe von undeutlichen Formen annahm, bevor er ihnen ein unbestreitbar menschliches Gesicht zeigte. Beine und Arme hatten ihr Wachstum vollendet, und die Kreatur hatte Hände, um sich am Baum festzuhalten. Ihre Augenlider schlugen — ein weiteres menschliches Merkmal: die Augen von Reptilien blinzeln nicht — und ein seltsames Halo bildete sich um ihren Schädel. Ihr Körper war unter Kleidung verschwunden, einer Art braunem Kittel. Sie stieg vom Baum herab, setzte ihren Fuß auf den Boden und stand ohne die geringste Angst vor ihnen. Sie sah aus wie ein beliebiger Mensch. „Wer sind Sie?“ fragte einer der Männer dumm. Sie hielten sie unter dem Drohen ihrer Waffen. Ihr Mund öffnete sich, ihre Lippen machten eine unbeholfene Bewegung. „Wer?“ sagte sie. „Wer sind Sie?“
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Planet der Angst, Michael Coney
- Language
- Released
- 1974
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- (Paperback)
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- Title
- Planet der Angst
- Language
- German
- Authors
- Michael Coney
- Publisher
- Bastei Lübbe
- Released
- 1974
- Format
- Paperback
- ISBN10
- 3404099451
- ISBN13
- 9783404099450
- Series
- Original title
- Mirror Image
- Rating
- 4 out of 5
- Description
- Die Sache im Baum begann, ihr Aussehen zu verändern. Gleitend von Ast zu Ast, zog sie sich mit einer langen, geschwungenen Bewegung zusammen, wechselte unmerklich von Grün zu Gelb, dann zu Orange, um schließlich einen bräunlichen Farbton anzunehmen. Der ursprüngliche Schwanz, jetzt auf einen dicken Stumpf reduziert, teilte sich, während die kompakte Masse des neuen Körpers anschwoll und neue Gliedmaßen hervorbrachte. Ein Kopf erschien, der eine Reihe von undeutlichen Formen annahm, bevor er ihnen ein unbestreitbar menschliches Gesicht zeigte. Beine und Arme hatten ihr Wachstum vollendet, und die Kreatur hatte Hände, um sich am Baum festzuhalten. Ihre Augenlider schlugen — ein weiteres menschliches Merkmal: die Augen von Reptilien blinzeln nicht — und ein seltsames Halo bildete sich um ihren Schädel. Ihr Körper war unter Kleidung verschwunden, einer Art braunem Kittel. Sie stieg vom Baum herab, setzte ihren Fuß auf den Boden und stand ohne die geringste Angst vor ihnen. Sie sah aus wie ein beliebiger Mensch. „Wer sind Sie?“ fragte einer der Männer dumm. Sie hielten sie unter dem Drohen ihrer Waffen. Ihr Mund öffnete sich, ihre Lippen machten eine unbeholfene Bewegung. „Wer?“ sagte sie. „Wer sind Sie?“




