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Vermonter Roman

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  • 208 pages
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In seiner Autobiographie schildert Carl Zuckmayer das Leben der Menschen und die Landschaft im hohen Norden der USA, wo er von 1941 bis 1946 als Farmer lebte. In seinem ›Vermonter Roman‹ von 1942 verbindet er die verschiedenen Charaktere seiner Nachbarn mit der Geschichte um Sylvia McManama, Thomas Steingräber und Oliver Paine. Zwischen Roman und Erinnerungen besteht eine direkte Beziehung, da sich Grundthemen wiederholen, während die Darstellung von Personen und Ereignissen bewusst verändert oder ausgeschmückt wird. Die alteingesessenen Farmer stehen den neu Hinzukommenden gegenüber, die schnell erkennen, dass Amerika anders ist. Dies gilt auch für Thomas Steingräber, der 1938 in die Region kam und immer wieder von Heimweh geplagt wird, jedoch auch die Einsicht hat, dass er besser bleibt, da die Situation in Europa sich verschlechtert hat. Zuckmayer verwebt diese Themen, indem er Sylvia vor die Wahl zwischen zwei Männern stellt: Thomas, der in der Gemeinschaft leben möchte, und Oliver, der als Einzelgänger lebt. Der Konflikt zwischen den beiden Männern verdeutlicht Zuckmayers Identifikation mit dem Einzelgänger, der sich auf seine eigenen Bedürfnisse zurückzieht.

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Vermonter Roman, Carl Zuckmayer

Language
Released
1996
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(Hardcover)
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Language
German
Publisher
S. Fischer
Released
1996
Format
Hardcover
Pages
208
ISBN10
3100965523
ISBN13
9783100965523
Series
Rating
3.4 out of 5
Description
In seiner Autobiographie schildert Carl Zuckmayer das Leben der Menschen und die Landschaft im hohen Norden der USA, wo er von 1941 bis 1946 als Farmer lebte. In seinem ›Vermonter Roman‹ von 1942 verbindet er die verschiedenen Charaktere seiner Nachbarn mit der Geschichte um Sylvia McManama, Thomas Steingräber und Oliver Paine. Zwischen Roman und Erinnerungen besteht eine direkte Beziehung, da sich Grundthemen wiederholen, während die Darstellung von Personen und Ereignissen bewusst verändert oder ausgeschmückt wird. Die alteingesessenen Farmer stehen den neu Hinzukommenden gegenüber, die schnell erkennen, dass Amerika anders ist. Dies gilt auch für Thomas Steingräber, der 1938 in die Region kam und immer wieder von Heimweh geplagt wird, jedoch auch die Einsicht hat, dass er besser bleibt, da die Situation in Europa sich verschlechtert hat. Zuckmayer verwebt diese Themen, indem er Sylvia vor die Wahl zwischen zwei Männern stellt: Thomas, der in der Gemeinschaft leben möchte, und Oliver, der als Einzelgänger lebt. Der Konflikt zwischen den beiden Männern verdeutlicht Zuckmayers Identifikation mit dem Einzelgänger, der sich auf seine eigenen Bedürfnisse zurückzieht.