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Grünes grünes Grab

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  • 148 pages
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Wolfgang Hilbigs vier Erzählungen beschreiben Deutschland vor, während und kurz nach der Wiedervereinigung, sprechen von erzwungenem Stillstand, von Aufbruch, Einkehr und Veränderung. Der Ich-Erzähler der Geschichte ›Fester Grund‹ kommt nicht über die Bahnhofsgaststätte hinaus – und setzt seine (Aus-)Reise deshalb in der Phantasie fort. In ›Er, nicht ich‹ macht sich der Schriftsteller C. mit einem Brief an die »regierende Verwaltung.« auf den Weg: Er spielt mit dem Gedanken, sich von seinem ungeliebten Staat einsperren und gegen »Lösegeld« ins Ausland bringen zu lassen. In der Titelgeschichte ›Grünes, grünes Grab‹ reist der Schriftsteller C. in seine Heimat, die er einige Jahre zuvor verließ. Doch der Heimkehrer steht vor verschlossenen Türen. Die vierte Erzählung, ›Die elfte These über Feuerbach‹ handelt von dem Schriftsteller W., der aus dem Westen zu einer Podiumsdiskussion über »Utopie« nach Leipzig anreist. Angesichts der neueröffneten Läden und Tankstellen in der Stadt erinnert er sich an die Forderung von Karl Marx, die Welt nicht immer neu zu interpretieren, sondern zu verändern – was nach dem Hinscheiden von Marx' Utopie auch tatsächlich geschieht ...

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Grünes grünes Grab, Wolfgang Hilbig

Language
Released
1995
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(Paperback)
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Language
German
Publisher
Fischer
Released
1995
Format
Paperback
Pages
148
ISBN10
3596123569
ISBN13
9783596123568
Series
Description
Wolfgang Hilbigs vier Erzählungen beschreiben Deutschland vor, während und kurz nach der Wiedervereinigung, sprechen von erzwungenem Stillstand, von Aufbruch, Einkehr und Veränderung. Der Ich-Erzähler der Geschichte ›Fester Grund‹ kommt nicht über die Bahnhofsgaststätte hinaus – und setzt seine (Aus-)Reise deshalb in der Phantasie fort. In ›Er, nicht ich‹ macht sich der Schriftsteller C. mit einem Brief an die »regierende Verwaltung.« auf den Weg: Er spielt mit dem Gedanken, sich von seinem ungeliebten Staat einsperren und gegen »Lösegeld« ins Ausland bringen zu lassen. In der Titelgeschichte ›Grünes, grünes Grab‹ reist der Schriftsteller C. in seine Heimat, die er einige Jahre zuvor verließ. Doch der Heimkehrer steht vor verschlossenen Türen. Die vierte Erzählung, ›Die elfte These über Feuerbach‹ handelt von dem Schriftsteller W., der aus dem Westen zu einer Podiumsdiskussion über »Utopie« nach Leipzig anreist. Angesichts der neueröffneten Läden und Tankstellen in der Stadt erinnert er sich an die Forderung von Karl Marx, die Welt nicht immer neu zu interpretieren, sondern zu verändern – was nach dem Hinscheiden von Marx' Utopie auch tatsächlich geschieht ...