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Meine Qualen und Wonnen im Jenseits

Erzählungen

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  • 88 pages
  • 4 hours of reading

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»Was wir Leben nennen: es ist der Wartesaal des Todes«, schreibt der Meister des Fantastischen, Gustav Meyrink, in J. H. Obereits Besuch bei den Zeit-egeln, einer von drei Meistererzählungen zwischen Träumen und Wachen, Leben und Tod, die in diesem Band versammelt sind. Meyrinks Hang zur jüdischen Kabbalistik, der ihn mit dem Roman Golem berühmt machte, sein Hang zum Okkultismus etwa im Engel vom westlichen Fenster, das alles vereint sich auch in diesen drei Erzählungen – einmal als Tragödie, einmal als Farce, schließlich als durchaus ernstgemeintes Traumgesicht, das uns die andere Seite, um mit Alfred Kubin zu sprechen, hellsichtig vorstellt. Dr. Hiob Paupersums Trauer um seine tote Tochter mag noch als leichtes Schwanken zwischen Wahn und Wirklichkeit gelten, immerhin geht es um das dunkle Gehemnis der  Ambraser Riesen , die als eine Art Elefantenmenschen ihr Unwesen in Sagen und Märchen treiben. In Meine Qualen und Wonnen im Jenseits aber geht es ans Eingemachte, es sind wahre Nachrichten aus dem Jenseits und man erfährt, wie es dort so zugeht. Ja, und dem unglücklichen J. H. Obereit kann man ohnehin nicht helfen; sein Glück und Unglück besteht ja schließlich in seiner Unsterblichkeit.

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Meine Qualen und Wonnen im Jenseits, Gustav Meyrink

Language
Released
2022
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(Hardcover)
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Title
Meine Qualen und Wonnen im Jenseits
Subtitle
Erzählungen
Language
German
Publisher
Limbus Verlag
Released
2022
Format
Hardcover
Pages
88
ISBN10
3990392212
ISBN13
9783990392218
Series
Description
»Was wir Leben nennen: es ist der Wartesaal des Todes«, schreibt der Meister des Fantastischen, Gustav Meyrink, in J. H. Obereits Besuch bei den Zeit-egeln, einer von drei Meistererzählungen zwischen Träumen und Wachen, Leben und Tod, die in diesem Band versammelt sind. Meyrinks Hang zur jüdischen Kabbalistik, der ihn mit dem Roman Golem berühmt machte, sein Hang zum Okkultismus etwa im Engel vom westlichen Fenster, das alles vereint sich auch in diesen drei Erzählungen – einmal als Tragödie, einmal als Farce, schließlich als durchaus ernstgemeintes Traumgesicht, das uns die andere Seite, um mit Alfred Kubin zu sprechen, hellsichtig vorstellt. Dr. Hiob Paupersums Trauer um seine tote Tochter mag noch als leichtes Schwanken zwischen Wahn und Wirklichkeit gelten, immerhin geht es um das dunkle Gehemnis der  Ambraser Riesen , die als eine Art Elefantenmenschen ihr Unwesen in Sagen und Märchen treiben. In Meine Qualen und Wonnen im Jenseits aber geht es ans Eingemachte, es sind wahre Nachrichten aus dem Jenseits und man erfährt, wie es dort so zugeht. Ja, und dem unglücklichen J. H. Obereit kann man ohnehin nicht helfen; sein Glück und Unglück besteht ja schließlich in seiner Unsterblichkeit.